Absurd

Irre Verbote weltweit - was Sie auf Reisen nicht tun sollten

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Auf Reisen kann man so einiges falsch machen.

Andere Länder, andere Sitten: Haben Sie in einem fremden Land schon einmal unwissend etwas Unerlaubtes getan? Diese absurden Verbote kennen nur die wenigsten. 

Kaugummi kauen oder "My Way" von Frank Sinatra singen: Das hört sich für uns nach völlig normalen Dingen an. Doch in bestimmten Ländern sind sie verboten. Die Flug- und Hotelsuchmaschine Jetcost.de hat die kuriosesten Verbote der Welt zusammengestellt. Hätten Sie es gewusst?

Kaugummi kauen in Singapur

Singapur gilt im weltweiten Vergleich als besonders sauber. Und nicht ohne Grund: 1992 wurde die Rechnung der öffentlichen Reinigung aufgrund von auf Fußböden festklebenden Kaugummis immer höher. Daraufhin wurden Verkauf und Konsum verboten. Seit 2004 wurde das Verbot leicht gelockert. Nun dürfen singapurische Bewohner wieder kaugummikauenaber nur auf ärztliche Anordnung.

Sterben im britischen Parlament

Ja, Sie haben richtig gelesen: In Großbritannien ist es per Gesetz verboten, im Parlament zu sterben. Denn Das Parlament hat den gleichen Status, wie der Palast der Königsfamilie. Würde jemand dort sterben, hätte die verstorbene Person das Recht, mit allen Ehren der Krone ein staatliches Begräbnis zu erhalten. Aus diesem Grund werden alle, die im Parlament eine Ohnmacht oder einen Anfall erleiden, schleunigst von den Saaldienern hinausbefördert.

Küssen in der Öffentlichkeit in Dubai

Küssen in der Öffentlichkeit ist dagegen in Dubai verboten. Es geht nicht mit den Vorschriften lokaler Kultur und Sitten konform. Aufgrund der Anzahl festgenommener Paare hat die Regierung sogar eine Broschüre dazu veröffentlicht. Darin werden ausländische Besucher darüber aufklärt, bestimmte Verhaltensregeln während ihres Aufenthalts zu respektieren. Die Vorschriften erinnern unter anderem daran, dass auf der Straße keine Zuneigungsbekundungen wie Küssen oder Händchenhalten erlaubt sind.

Frank Sinatras "My Way" auf den Philippinen singen

In manchen Ländern ist Karaoke scheinbar eine sehr ernste Sache: Bei falsch gesungener oder respektloser Interpretation einiger Songs kann es zu schwerwiegenden Zwischenfällen kommen. So auch auf den Philippinen: Frank Sinatras "My Way" wurde 2010 in Karaoke-Lokalen verboten - es kam seinetwegen zu Zwischenfällen bis hin zu Mord.

In den letzten zehn Jahren vor dem Verbot gab es mindestens ein halbes Dutzend organisierte Streitereien. Diese führten für den Interpreten einer missglückten Version des besagten Liedes zum Tod: Obwohl die Behörden nicht nachweisen konnten, dass die kriminellen Handlungen Sinatras Song zur Ursache hatten, bezeichnete die Presse die Taten als die "My-Way-Verbrechen". Viele Lokale interpretierten es auf ihre Weise und strichen "My Way" aus ihrem Song-Repertoire.

Überraschungseier in den Vereinigten Staaten

Tatsache: In den USA sind die beliebten und berühmten Überraschungseier verboten - aus Furcht, Kinder könnten sich am Inhalt der Überraschung im gelben Plastikbehälter verschlucken. Das Gesetz, das jegliche Lebensmittel mit integriertem Spielzeug untersagt, wurde im Jahr 1938 erlassen - weit vor dem Erscheinen des kultigen Schokoladeneis. Auch Reisende sollten hier besonders vorsichtig sein: Der Import wird mit 2.500 Dollar pro Ei bestraft.

"Zurück in die Zukunft", "Terminator" oder "12 Monkeys" in China ansehen

Auch dieses Verbot erscheint wie ein erfundenes Märchen: In China muss der Zuschauer auf Arnold Schwarzeneggers "Terminator" verzichten. Der Film ist dort verboten. Auch Bruce Willis "12 Monkeys" darf nicht angeschaut werden. Denn all diese Filme drehen sich um das Thema Zeitreise. In China sind Zeitreisen in der Realität wie in der Fiktion strengstens verboten.

sca

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