Raus in den Schnee

Keine Lust auf volle Pisten? Diese Skigebiete sind noch nicht überlaufen

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Wenn die Skisaison startet, zieht es wieder unzählige Wintersport-Begeisterte in Skigebiete.

Im Winter heißt es für viele Sportbegeisterte: Rauf auf die Skier und ab in die Berge. Folge sind vielerorts überlaufene Skigebiete. In folgenden Regionen geht es relativ ruhig zu.

Massentourismus in den Bergen - nicht nur Skiresorts in Österreich und Deutschland kämpfen mit diesem Phänomen. Doch je nachdem, für welches Skigebiet man sich entscheidet, kann man unglaublich volle Pisten und lange Schlangen vermeiden. Folgende drei Skigebiete punkten mit überschaubaren Besucherzahlen, entspannten Abfahrten und nicht zuletzt großartigen Panoramen!

Massentourismus in den Bergen: Diese Skigebiete versprechen entspannte Abfahrten

Wer einen Ausflug in folgende Skiregionen wagt, profitiert von gut präparierten Pisten, die weitaus weniger überlaufen sind als Mega-Skiparks:

  • Pfronten im Ostallgäu: Drei Skigebiete mit 13 Seilbahn- und Liftanlagen, mehr als 20 Pistenkilometer bis auf 1.600 Meter Höhe und ein Fun Park mit Rails und Boxen hat das Skizentrum Pfronten-Steinach zu bieten. Ein Highlight der Skiregion: Der Hochalp-Skizirkus auf dem Breitenberg mit sechs Kilometer langer Abfahrt. Für Familien und Anfänger eignen sich besonders die Sonnenlifte im Ortsteil Pfronten-Röfleuten. Tageskarten für Erwachsene kosten rund 30,50 Euro.
  • Pejo 3000 in Italien als erstes plastikfreies Skigebiet der Welt: Pejo liegt auf rund 1.600 Höhenmetern und ist damit die höchste Gemeinde des Trentino. Das Skigebiet liegt inmitten des Nationalparks Stilfserjoch und verwöhnt Besucher nicht nur mit wunderschönen Abfahrten, sondern auch mit einer Therme an der Talstation. Wer sich für die Location entscheidet, den erwarten 20 Pistenkilometer an den langen Hängen des Monte Vioz, die für Familien, aber auch für Liebhaber abenteuerlicher Abfahrten die richtige Strecke in petto haben. Tageskarten für Erwachsene gibt es ab 35 Euro.

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  • Skigebiet Rangger Köpfl – Oberperfuss in Österreich: Wer sich in Österreich sportlich betätigen möchte, aber nicht in Menschenmassen untergehen will, der kann sich im Sellraintal vergnügen. Stündlich fahren dem Focus zufolge kostenlose Skibusse vom Innsbrucker Hauptbahnhof in das Tal, an das das Skigebiet Rangger Köpfl – Oberperfuss anschließt. Fünf Lifte und 17 Pistenkilometer lassen fast keine Wünsche für Ski- und Snowboardbegeisterter offen. Die 2.000 Meter hohe Bergkuppe und die Abfahrten ins Tal gewähren spektakuläre Aussichten auf die Stubaier Alpen, aufs Inntal und die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Für eine Tageskarte müssen Erwachsene rund 32 Euro einkalkulieren.

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jg

Schöne Alternativen für Wintersportler in Europa

Das slowakische Skigebiet Jasné Nízke Tatry ist vor allem bei Familien beliebt. Foto: Slowakische Zentrale für Tourismus
Das slowakische Skigebiet Jasné Nízke Tatry ist vor allem bei Familien beliebt. © Slow. Zentrale f. Tourismus
Wintersportzentrum Polens: Bekannt ist Zakopane auch für das jährliche Weltcup-Skispringen. Foto: PKL Kasprowy Wierch
Wintersportzentrum Polens: Bekannt ist Zakopane auch für das jährliche Weltcup-Skispringen. © PKL Kasprowy Wierch
Über den Wolken: 31 Lifte gibt es im norwegischen Skigebiet Trysil. Foto: Casper Tybjerg/Visitnorway.com
Über den Wolken: 31 Lifte gibt es im norwegischen Skigebiet Trysil. © Casper Tybjerg
Borowez ist das älteste Skigebiet Bulgariens. Foto: Florian Sanktjohanser
Borowez ist das älteste Skigebiet Bulgariens. © Florian Sanktjohanser
Größtes Skigebiet der Pyrenäen: Über 200 Pistenkilometer gibt es in Andorra. Foto: Manuel Meyer
Größtes Skigebiet der Pyrenäen: Über 200 Pistenkilometer gibt es in Andorra. © Manuel Meyer
Nur eine Stunde vom Mittelmeer entfernt können sich Wintersportler in der spanischen Sierra Nevada austoben. Foto: Manuel Meyer
Nur eine Stunde vom Mittelmeer entfernt können sich Wintersportler in der spanischen Sierra Nevada austoben. © Manuel Meyer
Die Lifte im serbischen Skigebiet Kopaonik erschließen rund 55 Pistenkilometer. Foto: Nationale Tourismus Organisation Serbiens (NTOS)
Die Lifte im serbischen Skigebiet Kopaonik erschließen rund 55 Pistenkilometer. © NTOS
Günstige Alternative zu den Alpen: Spindlermühle liegt im höchsten tschechischen Gebirge, dem Riesengebirge. Foto: Skiareál Spindleruv Mlyn
Günstige Alternative zu den Alpen: Spindlermühle liegt im höchsten tschechischen Gebirge, dem Riesengebirge. © Skiareál Spindleruv Mlyn

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