Insel Rügen

Königsstuhl: Besucherzentrum wird erneuert - Plattform kommt

Rügen
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Die Kreidefelsen an der Ostsee im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen. Das Besucherzentrum am Wahrzeichen der Insel bekommt nun eine Überholung.

Die Insel Rügen ist ein Touristenmagnet. Nun wird das Besucherzentrum am Königsstuhl - dem Wahrzeichen der Insel - erneuert. Doch es tut sich noch mehr auf Deutschlands größter Insel.

Sassnitz/Schwerin - Das Besucherzentrum am Königsstuhl - dem Wahrzeichen für die Kreidefelsen der Insel Rügen - braucht 17 Jahre nach Eröffnung rund 2,3 Millionen Euro für eine „Frischekur.“ Dafür stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern dem Nationalpark Jasmund 2,1 Millionen Euro zur Verfügung, wie das Schweriner Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Weitere 235.000 Euro kommen von der Stadt Sassnitz (Vorpommern-Rügen).

Größere Ausstellung, neuere Technik

Mit dem Geld soll die vorhandene Ausstellung auf etwa 2000 Quadratmetern überarbeitet und mittels neuer Technik besser erlebbar werden. Auch die sogenannten Audioguides seien verschlissen. In dem Nationalparkzentrum wird die Entstehung der Kreidefelsen und die Bedeutung der alten Buchenwälder dargestellt. Das Besucherzentrum nutzten zuletzt rund 300.000 Gäste, die auf dem Weg zum Königsstuhl dort entlang müssen.

Auf dem Gelände des 118 Meter hohen Königsstuhls wird bis Sommer 2022 eine schwebende Aussichtsplattform entstehen. Mit der Plattform, die an einem starken Mast hängt und mehrere Meter über dem Kreidefelsen schwebt, soll der Felsen künftig geschont werden, die Aussicht aber erhalten bleiben. Das kostet mehr als 7 Millionen Euro. Besucher können laut Nationalpark Jasmund, wozu das Gebiet gehört, von Ende 2021 bis Mitte 2022 wegen der Bautätigkeit nicht auf den Königsstuhl. dpa

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