Südamerika

Kolumbien ist für Reisende wieder unsicherer geworden

+
In einigen Regionen Kolumbiens halten sich Touristen besser nicht auf. Vor allem im Südwesten des Landes hat sich der Konflikt zwischen Militär und Farc-Guerilla wieder zugespitzt.

Urlauber sollten bestimmte Regionen in Kolumbien meiden. Denn Teile des Landes werden wieder massiv von Guerillakämpfen erschüttert. In den Metropolen ist die Sicherheitslage hingegen stabil.

Berlin - Kolumbien hat viel von seinem einstigen Schrecken verloren und zuletzt verstärkt Reisende angezogen. Doch derzeit ist das südamerikanische Land wieder unsicherer.

Nach Monaten relativer Ruhe sei der Konflikt zwischen Militär und Farc-Guerilla erneut eskaliert, schreibt das Auswärtige Amt in seinem aktuellen Reisehinweis. Es kam zu zahlreichen schweren Bombenanschlägen, auch entlang der Panamericana-Straße.

Die Behörde rät aus diesem Grund von Überlandfahrten in Regionen ab, in dem der Konflikt ausgetragen wird. Dazu zählen dem Außenamt zufolge insbesondere die gesamte Pazifikküste, die Departements Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba, Caquetá, einzelne Gebiete im Department Norte de Santander und der Nordosten und Nordwesten des Departements Antioquia sowie der Süden des Landes. Aber auch andere Gebiete könnten betroffen sein.

Gleichwohl weist das Auswärtige Amt daraufhin, dass sich die Sicherheitslage seit 2002 kontinuierlich verbessert habe. In den meisten Metropolen wie Bogotá sei sie mit anderen Großstädten in Mittel- und Südamerika vergleichbar.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.