Forderung der Regionalregierung

Kommt jetzt das Alkoholverbot für Flüge nach Mallorca und Ibiza?

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Für viele Mallorca-Touristen beginnt die Party bereits im Flieger - und endet am Strand.

Alkoholverbot für Flüge auf die Partyinseln - das fordert die für Mallorca und Ibiza zuständige Regionalregierung. Was steckt dahinter?

Ziel sei es, die Sicherheit der Passagiere und des Sicherheitspersonals zu verbessern, erklärte die Tourismusbeauftragte der Balearen-Inseln, Pilar Carbonell, am Mittwoch. Das Verbot soll auch auf Flughäfen gelten.

"Anti-sozialer Tourismus" auf Mallorca und Ibiza: Regierung fordert Alkoholverbot

Die Wachleute müssten sich häufig mit betrunkenen Urlaubern auseinandersetzen, argumentierte Carbonell. Mit dem Alkoholverbot solle "anti-sozialer Tourismus" bekämpft werde. Die Tourismus-Beauftragte richtete sich mit ihrem Appell an die EU und die Zentralregierung in Madrid. Unklar war zunächst, ob sich die Forderung nur auf Flüge auf die Balearen bezieht oder ob sich die Regionalregierung für ein Alkoholverbot auf allen Flügen innerhalb der EU ausspricht.

Passend zum Thema: Ein Bürgermeister auf Mallorca nannte deutsche Touristen "Abfall".

Party-Touristen bereits beim Hinflug betrunken

In den Party-Hochburgen auf den Balearen-Inseln kommt es immer wieder zu Alkoholexzessen, einige Touristen halten sich nicht an die Benimmregeln betrinken sich schon beim Hinflug im Flugzeug. Im Mai mussten spanische Polizisten auf dem Flughafen in Palma de Mallorca eine Schlägerei in einer Ryanair-Maschine beenden. Drei betrunkene Männer hatten sich während des gesamten Flugs von Manchester nach Mallorca geprügelt.

Zwar sind die Balearen - insbesondere Mallorca und Ibiza - seit langem ein Magnet für Touristen auf der Suche nach Sonne und Spaß für wenig Geld, einige Ferienorte wie Magaluf auf Mallorca sind inzwischen aber berüchtigt für die Schattenseite des Tourismus. Alkohol- und Drogenexzesse enden dort nicht selten tödlich.

Riskanter "Trend": Springen vom Hotelbalkon

Zu einem regelrechten "Trend" ist das sogenannte Balconing geworden, bei dem die Partytouristen vom Balkon eines Hotels oder einer Ferienwohnung in einen Pool springen. Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss verfehlen sie aber manchmal den Pool. Viele enden im Krankenhaus oder kommen bei den waghalsigen Aktionen ums Leben.

Nach Angaben von Ärzten des Son-Espases-Krankenhauses in Palma de Mallorca stehen deutsche Partytouristen an zweiter Stelle hinter den Briten bei der Zahl der verletzt eingelieferten Patienten.

Viele Touristen beginnen mit der Party aber bereits im Flugzeug. Einige Flüge mussten in der Vergangenheit wegen randalierender Passagiere sogar umgeleitet werden.

Testen Sie Ihr Wissen über die Urlaubsinsel in unserem Mallorca-Quiz.

AFP

Sommer, Sonne, Party: Die besten Urlaubsorte für Jugendliche

Spaniens Strände nahe Barcelona bieten sich für Jugendreisen an. Die Infrastruktur in Lloret und Calella ist auf die junge Kundschaft ausgerichtet. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn
Spaniens Strände nahe Barcelona bieten sich für Jugendreisen an. Die Infrastruktur in Lloret und Calella ist auf die junge Kundschaft ausgerichtet. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn © JAM! Reisen GmbH
Lloret und Calella sind über die Flughafen Barcelona gut zu erreichen. Doch viele Anbieter fahren auch mit dem Bus an die spanische Küste. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn
Lloret und Calella sind über die Flughafen Barcelona gut zu erreichen. Doch viele Anbieter fahren auch mit dem Bus an die spanische Küste. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn © JAM! Reisen GmbH
Am Goldstrand in Bulgarien sind Schaumpartys keine Seltenheit - das Reiseziel ist günstig und taugt gut für einen ersten Urlaub mit der Clique. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn
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Novalja auf der Insel Pag ist eine Top-Destination für Party-Urlaub, besonders für junge Gäste. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn
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Party muss sein! Auf Jugendreisen kommt es darauf an, dass die Stimmung stimmt. Foto: JAM! Reisen GmbH/dpa-tmn
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Kreta ist zwar eher eine typische Familien-Insel, doch in Chersonissos haben auch Jugendliche unter sich ihren Spaß: Es gibt Beach-Clubs und Discos. Foto: Starbeach/dpa-tmn
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