Im Handgepäck

Laptop fängt in Flugzeug Feuer - Maschine muss zwischenlanden

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An Bord einer Jetblue-Maschine fing ein Laptop Feuer.

Am 30. Mai musste eine Maschine der Jetblue Airways außerplanmäßig landen: Ein Laptop im Handgepäck eines Passagiers hatte Feuer gefangen.

Ein Airbus A321 der Fluglinie Jetblue musste auf seinem Flug von New York nach San Francisco in Michigan zwischenlanden. In der Kabine hatte ein Laptop Feuer gefangen.

Ursache für das Feuer

Wie das Onlineportal Aero.de berichtet, landete am Dienstag, 30. Mai die Jetblue-Maschine mit 158 Menschen an Bord in der Stadt Grand Rapids in Michigan zwischen. Ursprünglich war sie auf dem Weg von New York nach San Francisco gewesen. 

Die Crew hatte die Situation bereits im Griff und das Feuer gelöscht, das durch einen überhitzten Akku entstanden war. Bei dem Akku handelte es sich um eine leicht entzündliche Lithium-Ionen-Batterie, wie die US-Luftfahrtaufsicht FAA mitteilte.

Umstrittenes Laptopverbot: Maschine hätte Feuer fangen können

Wegen eines zu hohen Sicherheitsrisikos hatte die US-Regierung beschlossen, Laptops im Handgepäck zu verbieten. Auf rund 350 USA-Flügen wöchentlich, die zwischen dem Nahen Osten oder Nordafrika und den USA verkehren, dürfen seit März keine elektronischen Geräte mehr in die Kabine mitgenommen werden. Sie müssen im Koffer im Gepäckraum verstaut werden.

Da es sich bei diesem Flug um einen Inlandsflug handelte, auf denen bisher das Laptop-Verbot nicht greifen soll, ist ein direkter Vergleich nur schwer möglich. Dennoch: Ein Laptop kann versehentlich angehen oder vor dem Verstauen im Koffer gar nicht erst ausgemacht worden sein. Würden sich also Laptops mit leicht erhitzbaren Akkus auf den Flügen im Gepäckraum befinden, auf denen das Laptop-Verbot greift, wäre damit massiv die Sicherheit des Passagiere in Gefahr. In diesem Fall würde die Crew den Brand nämlich nicht einfach löschen können.

Auch interessant: Diesen Fehler nach der Flugbuchung macht fast jeder.

sca

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