Polen plant Lehrpfad durch „Wolfsschanze“

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Lehrpfad soll durch „Wolfsschanze“ in Polen führen

Warschau - Das einstige Führerhauptquartier “Wolfsschanze“ im heutigen Polen steht bei vielen Touristen auf dem Programm. Bis jetzt sind dort nur Bunker und Ruinen zu sehen. 

Ein Lehrpfad für Touristen und historisch Interessierte soll künftig durch die Ruinen der „Wolfsschanze“, des „Führerhauptquartiers“ von Adolf Hitler in Nordostpolen, führen. Das kündigte Polens oberster Denkmalschützer Piotr Zuchowski am Montag in einem Gespräch mit der polnischen Nachrichtenagentur PAP an.

 „Bisher können Besucher der "Wolfsschanze" Ruinen und Bunker sehen, aber den Ort nicht im breiteren historischen Kontext kennenlernen“, sagte er. In der „Wolfsschanze“ war am 20. Juli 1944 das Attentat von Oberst Claus von Stauffenberg auf Hitler gescheitert.

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Derzeit läuft eine Ausschreibung über die Verpachtung des Geländes, auf dem sich die „Wolfsschanze“ befindet. Der neue Pächter soll unter anderem einen Plan für die touristische Erschließung des Geländes vorstellen. Mehrere polnische Historiker, unter ihnen der ehemalige Außenminister Wladyslaw Bartoszewski, hatten in einem Brief an Regierungschef Donald Tusk betont, die „Bewirtschaftung“ eines historisch so sensiblen Ortes wie der „Wolfsschanze“ dürfe nicht ohne Kontrolle bleiben.

Auch Zuchowski plädierte dafür, dass Experten etwa des Museums des Warschauer Aufstands und des in Planung befindlichen Museum des Zweiten Weltkriegs in die Arbeit an dem Lehrpfad einbezogen werden.

dpa

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