500 Jahre Reformation

Luther-Länder wollen mehr Urlauber auch nach Jubiläum

+
Die Reformation begann mit dem überlieferten Thesenanschlag von Martin Luther vor 500 Jahren in Wittenberg. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen feiern das Luther-Jahr mit großen Sonderausstellungen. Sie hoffen auf viele Touristen - auch danach. Denn es stehen weitere Jahrestage an, unter anderem das Bauhaus-Jubiläum.

Berlin (dpa/tmn) - Das Lutherjahr soll Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusätzliche Besucher auch nach 2017 sichern. Erstmal locken die Bundesländern mit Sonderausstellungen. Sie werfen aber auch schon einen Blick auf die nächsten Jubiläen.

"Wir wollen vor allem, dass das Reformationsjubiläum keine Eintagsfliege ist und wir danach wieder 500 Jahre warten müssen", sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) auf der Reisemesse ITB (8. bis 12. März) in Berlin.

Im Lutherjahr gibt es drei nationale Sonderausstellungen: in Wittenberg ("Luther! 95 Menschen - 95 Schätze"), Eisenach ("Luther und die Deutschen") und Berlin ("Der Luthereffekt: 500 Jahre Protestantismus in der Welt"). In Wittenberg gibt es zudem die Weltausstellung Reformation. Daneben finden mehrere Landesausstellungen statt. Und Urlauber können sich auf Lutherwegen und -routen auf die Spuren des Reformators begeben.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach von steigenden Besucherzahlen aus den USA, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und Skandinavien, darunter viele Gruppenreisen. Die Unterkünfte würden allmählich knapp. Thüringen hofft, die Besucher auch für das Bauhaus-Jubiläum 2019 begeistern zu können, Sachsen-Anhalt wirbt mit dem 25-jährigen Bestehen der Touristen-Route "Straße der Romanik" im nächsten Jahr.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.