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Corona-Zahlen steigen: Mallorca zieht Notbremse – „Für uns hat Ostern keine Priorität“

Corona-Lage auf Mallorca
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Die Regionalregierung Mallorcas will die Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen nun wieder schließen. Grund sind steigende Corona-Zahlen.

Bei vielen Urlaubern war wohl die Freude groß, als Mallorca von der Liste der Risikogebiete gestrichen wurde. So erlebt die Beleareninsel gerade einen Besucherandrang aus Deutschland.

Wegen zuletzt wieder steigender Corona-Zahlen will die Regionalregierung Mallorcas* die erst vor kurzem wieder geöffneten Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen schließen. Die Maßnahme solle noch diese Woche umgesetzt werden, schrieb die deutschsprachige „Mallorca-Zeitung“ am Montag (22. März).

Angesichts wieder steigender Corona-Zahlen auf Mallorca und der heftigen Reaktionen in Deutschland hat die Regionalregierung beim Tourismus die Notbremse gezogen. Man habe es ja gar nicht darauf angelegt, dass zu Ostern schon wieder ausländische Touristen kommen, berichtete die Zeitung „Diario de Mallorca“ am Dienstag unter Berufung auf den Wirtschaftsminister der Balearen, Iago Negueruela. „Für uns hat Ostern keine Priorität. Wichtig ist es, die Sommersaison zu sichern“, zitierte die Zeitung den Minister.

Mallorca-Ansturm vor Ostern: Verantwortung liegt auf Staatsebene

Dass nun trotzdem wieder Touristen anreisen dürften, sei nicht Sache Mallorcas, sondern falle in die Verantwortung der Regierungen Spaniens und Deutschlands, betonte Negueruela. Allerdings hatte die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, Deutsche noch vor zwei Wochen ausdrücklich eingeladen, ihren Osterurlaub auf Mallorca zu verbringen.

Seit einigen Tagen ist Corona aber auch auf der Mittelmeerinsel wieder auf dem Vormarsch. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg in einer Woche von rund 20 auf 30. Deshalb will die Regionalregierung die erst Mitte März wieder geöffneten Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen erneut schließen.

Corona auf Mallorca: Noch keine brasilianische Visrusvariante entdeckt

In einem Punkt hingegen gab es Entwarnung. Die Uni-Klinik Son Espases der Insel dementierte die auch in Deutschland kursierenden Berichte, es sei die besonders ansteckende Corona-Variante P1 auf Mallorca diagnostiziert worden. „Wir haben die Variante B.1.1.28 gefunden. Die gefährliche Variante (aus Brasilien) ist die B.1.1.28.1, auch als P1 bezeichnet“, sagte der Sprecher der Klinik, Juan Carlos González der Deutschen Presse-Agentur.

Über das Wochenende wurden nach Behördenangaben fast 8.000 Einreisende aus dem Ausland auf dem Flughafen der Insel kontrolliert, die meisten waren Urlauber aus Deutschland. Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vorgelegt werden. Insgesamt 121 Reisende, bei denen es Unstimmigkeiten mit ihrem Einreiseformular gab, seien einem zweiten Test unterzogen worden. Keiner davon sei positiv ausgefallen, schrieb die „Mallorca Zeitung“.

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Mallorca-Urlaub: Corona-Tests vor der Rückkehr

Laut den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen sollen die Touristen nun bei der Rückkehr auf Corona getestet werden, bevor sie auf der Insel in den Flieger steigen. Die Fluggesellschaften warten allerdings auf Details zu den Corona-Tests, die sie den Mallorca-Touristen anbieten sollen. Man benötige für die weitere Planung die genaue Ausgestaltung der angekündigten Verordnung, hieß es bei den Ferienfliegern Condor und Tuifly nach einer Ankündigung der Ministerpräsidentenkonferenz.

Mit den Tests befinde man sich grundsätzlich auf einem guten Weg, weil damit Quarantänen bei der Rückkehr aus dem Urlaub verhindert würden, sagte eine Condor-Sprecherin. Zur genauen Ausgestaltung des Testregimes werde man sich auch mit den anderen Anbietern verständigen. Beide Fluggesellschaften erklärten zudem, über die Osterfeiertage keine zusätzlichen Flüge mehr zu planen. Das hatten Bund und Länder verlangt. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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