Das wird teuer

Maskenpflicht in Urlaubsländern: Bis zu 400 Euro bei Verstößen

Maskenpflicht Mallorca
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Auf Mallorca gilt seit Neuestem eine generelle Maskenpflicht.

In vielen Urlaubsländern gilt momentan eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Bei Nichtbeachtung regnet es teilweise saftige Bußgelder. Eine Übersicht.

  • Masken so weit das Auge reicht - und in vielen Urlaubsländern verpflichtend.
  • Wer ohne Maske unterwegs ist, muss teilweise mit heftigen Bußgeldern rechnen.
  • Eine Übersicht über die Regeln in Spanien, Italien und Co.

Seit einigen Wochen ist die Reise in beliebte Urlaubsländer wieder möglich. Auch die weltweite Reisewarnung* wurde am 15. Juni aufgehoben. Ganz wie früher ist es deshalb aber nicht: In vielen Ländern gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln, Museen oder Restaurants eine Maskenpflicht. Wer sich nicht daran hält, muss sich je nach Urlaubsland auf hohe Bußgelder gefasst machen.

Maskenpflicht in Italien: Das droht bei Vergessen

Italien war eines der am schwersten vom Coronavirus betroffenen Länder in Europa. Vielerorts sind deshalb Mund-Nase-Schutz und Einweghandschuhe vorgeschrieben - zum Beispiel in Geschäften oder überall, wo der Mindestabstand von ein bis zwei Metern nicht eingehalten werden kann, informiert das Auswärtige Amt. In der Lombardei, wo es die mit am meisten Coronavirusfälle gab, herrscht immer noch eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum.

Wer sich nicht an die Vorschriften hält, hat teilweise mit saftigen Bußgeldern zu rechnen. Die Regelungen unterschieden sich dabei von Region zu Region, da jede selbst für die Maßnahmen zuständig ist. In manchen Provinzen gibt es gar keine explizite Regelung. Laut ADAC rangieren die Bußgelder jedoch in einem Rahmen von 400 bis 3.000 Euro. Bei Sofortzahlung kann es Nachlässe geben.

So viel kostet es, wenn Sie ihn Spanien ohne Maske unterwegs sind

In ganz Spanien gilt eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen an allen öffentlichen Orten innerhalb wie außerhalb geschlossener Räume, wenn ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Masken getragen werden. Achten Sie jedoch genau auf die Region, in der Sie sich befinden: Autonome Gemeinschaften wie Katalonien oder die Regierung der Balearen haben mittlerweile eine generelle Maskenpflicht eingeführt. Bei Verstößen müssen die Betroffenen mit einer Geldstrafe von circa 100 Euro rechnen.

Ohne Maske in Griechenland: Gibt es Geldbußen?

In Griechenland gilt eine Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Kapazitätsbegrenzungen in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Taxis oder Fähren. Bei Verstößen drohen Strafen von mindestens 150 Euro, wie der ADAC schreibt. Unabhängig von der Maskenpflicht gibt es aber auch schon bei der Einreise eine Stolperfalle: Urlauber müssen mit dem Ausfüllen eines Online-Formulars einen Code generieren, der die Einreise ermöglicht. Wer keinen entsprechenden Code vorzeigen kann, kann mit 500 Euro Bußgeld geahndet werden.

Auch interessant: Griechenland verschärft Einreisebedingungen - darauf müssen Sie seit 1. Juli achten.

Österreich-Urlaub: Das droht, wenn Sie ohne Maske unterwegs sind

In Österreich gilt die Maskenpflicht unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis, in Seil- und Zahnradbahnen, in Reisebussen und bei Veranstaltungen in öffentlichen Räumen, bei denen es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. In Oberösterreich wurden die Regelungen am 9. Juli nach steigenden Infektionszahlen noch weiter verschärft: Hier müssen in Einkaufszentren, Markthallen, Gaststätten und sonstigen öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen Masken getragen werden - hier drohen mit einem Bußgeld von 25 Euro, wie das Portal Kurier.at schreibt, aber noch vergleichsweise milde Strafen.

Maskenpflicht in Türkei: So hoch sind die Bußgelder

In der Türkei müssen auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln Schutzmasken getragen werden. In 48 der 81 türkischen Provinzen ist laut dem Online-Portal Hürriyet eine generelle Maskenpflicht in Kraft. Die übrigen Provinzen schreiben eine Maskenpflicht an öffentlichen Orten wie Einkaufszentren, Cafés oder Restaurants vor. Bei Verstößen gab es bis zum 21. Juni noch mündliche Verwarnungen. Nun soll es aber Bußgelder von 900 Lire (knapp 118 Euro) geben, wenn sich Personen nicht an die Regelungen halten. Auch Touristen seien davon nicht ausgenommen, so das Nachrichtenportal.

Lesen Sie auch: Fast 50 Euro für Döner: Beliebte Urlaubsdestination in der Türkei entsetzt mit horrenden Preisen.

Auf einer deutschen Touristen-Insel gilt nun die Maskenpflicht - auch im Freien.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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