Meeresmuseum Stralsund: Naturfotograf spürte Kraniche auf

+
Das Bild "Kraniche" ist eines der 22 Aufnahmen des Naturfotografen Carsten Linde, die im Meeresmuseum Stralsund zu sehen sind.

Kraniche sind erhabene Vögel, mit ihren langen Beinen, ihrem eleganten Hals und der typisch schwarz-weiß-roten Kopfzeichnung. Das Meeresmuseum Stralsund zeigt nun 22 Kranich-Aufnahmen des Naturfotografen Carsten Linde.

Seit Jahren ist der Naturfotograf Carsten Linde dem Kranich in Europa auf der Spur. Das Meeresmuseum Stralsund zeigt jetzt 22 seiner besten Aufnahmen von den "Vögeln des Glücks".

Mit seinem Wohnmobil tourte der pensionierte Schulleiter dafür durch Skandinavien, Mitteleuropa und zu den Winterquartieren nach Frankreich und Spanien, um an verborgenen Schlafplätzen, an traditionellen Sammelplätzen, in der Dämmerung oder im Morgenlicht die Tiere aufs Bild zu bannen, wie das Museum mitteilte.

Nach Angaben des Leiters des Kranichinformationszentrums Groß Mohrdorf, Günter Nowald, bereiten in Zentraleuropa die intensive Landwirtschaft und die Wetterextreme den Kranichen große Probleme. Pflanzenschutzmittel sorgten dafür, dass es immer weniger Insekten und Insektenlarven für die Jungtiere gebe. Die Reproduktionsraten seien deshalb zurückgegangen. Die Ausstellung wird unterstützt vom Kranichschutz Deutschland, einer gemeinnützigen Organisation von NABU und WWF zum Schutz des Eurasischen Kranichs.

dpa/mv

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.