Mehr Freiheit für die Kids: Im Urlaub erlauben Eltern mehr

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Mehr Süßigkeiten, länger aufbleiben und andere Anziehsachen: Im Urlaub erlauben viele Eltern ihren Kindern mehr.

Urlaub - das ist lange schlafen, gut essen, die Seele baumeln lassen. Und zwar nicht nur für die Erwachsenen, sondern auch für den Nachwuchs.

Berlin - Für Kinder bedeutet der Urlaub mehr Freiheit: Denn endlich erlauben die Eltern mal mehr als zu Hause. Lange Aufbleiben zum Beispiel. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor.

Demnach gaben etwa drei Viertel (77 Prozent) der befragten Eltern an, ihre Kinder dürfen im Urlaub länger aufbleiben. Rund ein Viertel (28 Prozent) erlaubt den Kindern außerdem, mehr Süßes oder Fast Food zu essen. Bei 11 Prozent der Eltern dürfen die Kinder häufiger anziehen, was sie wollen.

Nur einige Kinder gehen im Urlaub leer aus, was die größere Freiheit angeht: 18 Prozent der Eltern gaben nämlich an, ihren Kindern nichts zu erlauben, was sie nicht sonst auch dürften.

Wichtig ist den Eltern im Familienurlaub vor allem, dass die ganze Familie gemeinsam isst: 65 Prozent empfanden das als sehr wichtig. 60 Prozent gaben an, dass viele gemeinsame Unternehmungen sehr wichtig sind. Nur etwa jedem Sechsten (16 Prozent) ist dagegen sehr wichtig, dass das Kind im Familienurlaub andere Kulturen kennenlernt.

Doch der Urlaub besteht mit gemeinsamen Unternehmungen und Mahlzeiten nicht nur aus Spaß: Von Sorgen können sich Eltern nämlich auch während der Reise nicht ganz freimachen.

So hat jeder Zweite (50 Prozent) zumindest manchmal die Befürchtung, dass die Kinder krank werden. Rund jeder Dritte (31 Prozent) hat Sorgen, dass die Kinder sich langweilen. Und etwa jeder Vierte (23 Prozent) hat Angst, dass die Kinder verloren gehen.

dpa/tmn

Insel der Bollerwagen: Familien-Urlaub auf Spiekeroog

Keine Autos, kein Stress, aber dafür viel Ruhe und Entspannung: Genau deshalb ist die Insel bei vielen Familien so beliebt. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH
Keine Autos, kein Stress, aber dafür viel Ruhe und Entspannung: Genau deshalb ist die Insel bei vielen Familien so beliebt. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH © Archiv Nordseebad Spiekeroog
Patrick Kösters ist Sprecher der Insel Spiekeroog. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH/Jörg Schoppen
Patrick Kösters ist Sprecher der Insel Spiekeroog. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH/Jörg Schoppen © Jörg Schoppen
Die Kinder zieht es an den Strand, die Eltern folgen mit dem Bollerwagen. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH
Die Kinder zieht es an den Strand, die Eltern folgen mit dem Bollerwagen. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH © Archiv Nordseebad Spiekeroog
Mit einer Pferdestärke zum Westend: Auf Spiekeroog gibt es die einzige Eisenbahn in Deutschland, die von Pferden gezogen wird. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH
Mit einer Pferdestärke zum Westend: Auf Spiekeroog gibt es die einzige Eisenbahn in Deutschland, die von Pferden gezogen wird. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH © Archiv Nordseebad Spiekeroog
Das Umweltzentrum Wittbülten gibt Einblick in die Entstehung der Insel. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH
Das Umweltzentrum Wittbülten gibt Einblick in die Entstehung der Insel. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH © Archiv Nordseebad Spiekeroog
Carsten Hindenburg aus der Schweiz zeltet mit seinen drei Töchtern Naira, Chaya und Tanisha im Westen der Insel. Für eine kleine Stärkung geht es mit dem Rad ins Inseldorf. Foto: Nicole Jankowski
Carsten Hindenburg aus der Schweiz zeltet mit seinen drei Töchtern Naira, Chaya und Tanisha im Westen der Insel. Für eine kleine Stärkung geht es mit dem Rad ins Inseldorf. Foto: Nicole Jankowski © Nicole Jankowski
Rosenumrankt: Die alte Inselkirche ist wie viele andere Häuser ein typischer Backsteinbau. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH
Rosenumrankt: Die alte Inselkirche ist wie viele andere Häuser ein typischer Backsteinbau. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH © Archiv Nordseebad Spiekeroog
Spiekeroog ist komplett autofrei. Der Bollerwagen ist deshalb das wichtigste Transportmittel. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH/Karl Kalnins
Spiekeroog ist komplett autofrei. Der Bollerwagen ist deshalb das wichtigste Transportmittel. Foto: Archiv Nordseebad Spiekeroog GmbH/Karl Kalnins © Karl Kalnins

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