Mitnahme von teurem Schmuck: Kaufbelege für Zoll einstecken

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Manchmal kauft man sich Schmuck vielleicht erst im Urlaub. Was aber, wenn er im Urlaubsgepäck von zuhause mitgenommen wurde und der Zoll nachhakt? Foto: Oliver Berg

Wer wertvollen eigenen Schmuck in den Urlaub mitnimmt, sollte sich vorsehen. Bei der Ausreise könnte es nämlich Ärger mit dem Zoll geben. Kaufbelege helfen.

Köln (dpa/tmn) - Wer eine teure Uhr oder ein Collier in den Urlaub mitnimmt, sollte auch die Kaufbelege einstecken. Anderenfalls verlangt der Zoll bei der Rückkehr nach Deutschland womöglich Einfuhrgebühren.

Auch eine Wiedereinfuhr ist nachweispflichtig, erklärt der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte in Köln. Der Besitzer muss also bei einer Kontrolle an der Grenze zum Beispiel die Kaufbelege von Geschäften in der Europäischen Union oder Verzollungsnachweise vorzeigen können.

Die Zollverwaltungen können außerdem vor der Reise einen sogenannten Vereinfachten Nämlichkeitsnachweis für die Wiedereinfuhr ausstellen. Oder man bittet den Fachhändler direkt um einen Herkunftsnachweis beim Kauf von Schmuck mit Informationen zu Herstellungsort, Material und Verzollung. Ohne solche Nachweise drohen den Angaben zufolge Zahlungen oder sogar ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Zoll-Angaben zur Wiedereinfuhr von Waren

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