MS Europa bleibt in der Werft

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Die "MS Europa" liegt bis Juni in Singapur auf der Werft.

Die “MS Europa“ kann bis Mitte Juni nicht fahren. Bei der Lieferung und dem Einbau einer neuen Maschine auf einer Werft in Singapur ist der neue Motor 85 Tonnen schwere Motor beschädigt worden. 

“Wir müssen daher die für die nächsten Wochen geplanten Reisen leider absagen“, erklärte der Geschäftsführer von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Sebastian Ahrens, am Montag. “Erst am 15. Juni werden wir wieder ab Hamburg starten.“ Bei der Bekanntgabe des Werftaufenthaltes im Januar war die Reederei noch davon ausgegangen, vom 14. Mai an wieder Kreuzfahrten mit dem Schiff anbieten zu können.

Kleines Einmaleins an Bord

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Smalltalk mit der Besatzung: Am Ende einer Kreuzfahrt freuen sich die Crewmitglieder über ein Trinkgeld. © dpa
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Besuch auf der Brücke: Wie hier auf der "MS Hanseatic" lassen sich Kapitän und Offiziere auch mal von den Passagieren über die Schulter schauen. © dpa
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Entspannung an Deck - damit der weiße Bademantel nicht schnell in die Wäsche muss, sollten sich Gäste lieber nicht in Schornstein-Nähe aufhalten. © dpa
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Selbstbedienung am Büfett: Viele Kreuzfahrtreedereien setzen - wie hier Aida Cruises - auf einen weniger förmlichen Alltag an Bord. © dpa
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Show-Kochen an Deck: Zum Dinner müssen Kreuzfahrtgäste nicht mehr zwangsläufig Anzug und Krawatte tragen. © dpa

Der neue Motor für die “MS Europa“ wiegt 85 Tonnen. Für die Montage musste das Schiff an der Seite geöffnet werden, damit die große Maschine ins Innere gebracht werden kann. Die Werft und der Hersteller hätten bei der Installation einen Fehler gemacht, sagte Ahrens. “Und seit dem Wochenende wissen wir, dass der Motor noch einmal raus muss.“

Im Einzelnen fallen die Überführungsfahrt von Singapur nach Nizza, eine Kurzreise von/bis Nizza sowie zwei nachfolgende Reisen aus. Alle für die Kunden entstehenden Kosten sollen erstattet werden, sofern es sich um Leistungen handelt, die über die Reederei gebucht wurden.

dpa

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