Nach Anschlag von Nizza: Frankreich um Tourismus besorgt

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Die Anschläge von Nizza könnten Frankreichs Besucher abschrecken. Foto: Andreas Gebert

Frankreich ist eines der beliebtesten Reiseländer weltweit. Doch der Anschlag von Nizza könnte Folgen für den Tourismus haben. Die Branche befürchtet, dass einige Besucher vor allem der Côte d'Azur und Paris fernbleiben.

Paris (dpa) - Der Anschlag von Nizza belastet den nach der Terrorserie des vergangenen Jahres ohnehin schwächelnden Tourismus im Urlaubsland Frankreich.

"Es ist unverkennbar, dass wir beim französischen und internationalen Tourismus einen ersten Rückgang der Reservierungen beobachten", sagte Wirtschaftsminister Emmanuel Macron nach einem Treffen mit Vertretern der betroffenen Branchen in Paris. "Wir wissen nicht, ob dieser Rückgang von Dauer ist, aber in einigen Bereichen gibt es einen Rückgang zwischen 20 und 30 Prozent."

Der Anschlag von Nizza habe eine Schockwelle ausgelöst, die natürlich einen Einfluss auf die Tourismusregion an der Côte d'Azur habe, sagte Macron. Sie könne sich aber auch auf die großen touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes und die Region Paris auswirken.

Frankreich ist weltweit das Land mit den meisten ausländischen Besuchern, der Tourismus ist mit 7,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Hotelbranche leide bereits seit Anfang des Jahres unter den Folgen der Pariser Terroranschläge vom 13. November, zudem stehe er unter dem Druck des "unlauteren Wettbewerbs" mancher Online-Portale, so der Minister. Er sagte Unterstützung zu. Das Außenministerium hatte bereits ein Notfall-Komitee geschaffen, das sich kurz vor dem Anschlag von Nizza erstmals traf.

Fakten zum Tourismus in Frankreich, Engl.

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