Video-Beweis

Rassismus? Rauswurf von Passagieren aus US-Airline

Im Flugzeug: Zwei Passagiere pöbeln – ein Steward reagiert souverän. Als Reisende Fluggäste rassistisch beleidigen, hätten Sie mit diesem Ende nicht gerechnet.

"Das ist doch nicht etwa eine Bombe in deiner Tasche?" – so dreist fragte jetzt ein Passagier Mitreisende in einem US-Flugzeug. Wie Huffington Post berichtet, kam es kurz vor dem Start der Airline United von Chicago nach Houston zu einem rassistischen Vorfall.

Rassistische Pöbeleien an Bord

Der Grund: Ein Fluggast soll sehr ausfällig gegenüber zwei vor ihm sitzende pakistanische Mitreisende geworden sein. Zudem solle dieser den Freund eines weiteren Fluggasts hinter ihm angepöbelt haben, der indischer Abstammung ist.

"Die Person vor uns fragte meinen Freund, wo er herkomme; mein Freund sagte ihm, dass ihn das nichts angehe", erzählte die Passagierin gegenüber dem Lokalradio KHOU aus Houston. "Dann sagte er, dass alle Illegalen und Ausländer das Land verlassen sollten."

Die Fluggäste waren entrüstet - und filmten sogar die Begleiterin des Pöblers dabei, wie sie ihnen den Mittelfinger in die Kamera entgegen streckte. Der Mann soll weiter gesagt haben: "Guten Flug nach Hause – ich hoffe, du bleibst dort."

Rauswurf nach rassistischen Beleidigungen

Das brachte das Fass zum Überlaufen – prompt schritt ein Steward ein. Er verwies den Mann und seine Begleitung aus dem Flugzeug. Als das Paar den Flieger verlassen musste, rief die Frau, die die Pöbelattacke gefilmt hatte, dem Mann hinter: "Auf Wiedersehen, Rassist!" 

Die Fluggesellschaft der United Airlines steht fest hinter ihrem Steward. Ein Sprecher bestätigte, dass die Airline rassistische Äußerungen oder Verhalten nicht tolerieren wolle. Das Paar sei am Ende vom Flug ausgeschlossen worden, "weil sie die Anweisungen der Crew nicht beachteten und weil sie durch unangebrachte Sprache und Kommentare anderen Passagieren ein unangenehmes und unsicheres Gefühl gaben". 

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Endstation USA: Drogenbaron "El Chapo" droht lebenslang

Der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán kommt in New York an. Foto: Staatsanwaltschaft
Der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán kommt in New York an. Foto: Staatsanwaltschaft © Uncredited
Vor der Auslieferung: Joaquín "El Chapo" Guzmán im Gefängnis von Ciudad Juarez (Mexiko). Foto: Pgr/Ho/Prensa International
Vor der Auslieferung: Joaquín "El Chapo" Guzmán im Gefängnis von Ciudad Juarez (Mexiko). Foto: Pgr/Ho/Prensa International © Pgr/Ho/Prensa International
Versteck in Los Mochis: Blick in Joaquin Guzmans völlig vermüllte Küche. In dieser Wohnung wurde der Drogenschmuggler im Januar 2016 nach seiner erneuten Flucht entdeckt. Foto: Gilberto Meza
Versteck in Los Mochis: Blick in Joaquin Guzmans völlig vermüllte Küche. In dieser Wohnung wurde der Drogenschmuggler im Januar 2016 nach seiner erneuten Flucht entdeckt. Foto: Gilberto Meza © Gilberto Meza
"El Chapo" war weg - und hinterließ nur Müll und Erdaushub: Nach nur 17 Monaten in Haft floh der Drogenboss 2015 durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus dem Gefängnis Altiplano. Foto: str
"El Chapo" war weg - und hinterließ nur Müll und Erdaushub: Nach nur 17 Monaten in Haft floh der Drogenboss 2015 durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus dem Gefängnis Altiplano. Foto: str © Str
60 Millionen mexikanische Pesos betrug die Belohnung für die Ergreifung von "El Chapo". Foto: Alex Cruz
60 Millionen mexikanische Pesos betrug die Belohnung für die Ergreifung von "El Chapo". Foto: Alex Cruz © Alex Cruz
Leere Zelle: Das vermeintliche Hochsicherheitsgefängnis in Almoloya stellte für "El Chapo" kein echtes Hindernis dar. Foto: Mario Guzman
Leere Zelle: Das vermeintliche Hochsicherheitsgefängnis in Almoloya stellte für "El Chapo" kein echtes Hindernis dar. Foto: Mario Guzman © Mario Guzman
Weg nach draußen: Dieser Fluchttunnel befand sich in einer Fluchtwohnung von "El Chapo" im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Foto: Gilberto Meza
Weg nach draußen: Dieser Fluchttunnel befand sich in einer Fluchtwohnung von "El Chapo" im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Foto: Gilberto Meza © Gilberto Meza

Von Jasmin Pospiech

Rubriklistenbild: © Twitter/KAKE News

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