Abgefahrenes Projekt

Nordkorea will „Weltklasse-Skigelände“ bauen

+
Machthaber Kim Jong Un plant Skigebiet am 768 Meter hohen Masik-Pass.

Seoul - Das Regime im weithin abgeschotteten Nordkorea will bis Ende des Jahres ein Skigebiet auf Weltniveau bauen. Es soll später auch mal Touristen anlocken. 

Das Regime im weithin abgeschotteten Nordkorea will bis Ende des Jahres ein Skigebiet auf Weltniveau bauen. Der Bau des Skiresorts am Masik-Pass (Masikryong-Gebirge) sei eine „gigantische patriotische Arbeit“, wurde Machthaber Kim Jong Un am Mittwoch von den Staatsmedien zitiert. Das Resort am 768 Meter hohen Masik-Pass an der Westküste soll von den Soldaten des kommunistischen Landes gebaut werden.

Beobachter vermuten, dass das hochgerüstete, aber verarmte Land später auch Touristen aus dem Ausland anlocken will. Zunächst soll das „Weltklasse-Skigelände“ den Menschen im Land ein „hoch zivilisiertes und glückliches Leben“ ermöglichen, hieß es.

Das Projekt soll den Nordkoreanern auch als Ansporn für wirtschaftliche Leistung dienen. Kim habe an die Bürger appelliert, an „allen Fronten des sozialistischen Aufbaus“ das „Masikryong-Tempo“ vorzulegen.

Die Machthaber wollen Nordkorea nicht nur zur „Atomstreitmacht“ machen, sondern auch die Wirtschaft vorantreiben. Die Spannungen in der Region hatten sich seit dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar spürbar verschärft.

Die steilsten Pisten der Welt

Höllenritt im Schnee: Die Top Pisten für starke Nerven. © TVB Zillertal Roman Rohrmoser
3. Harakiri, Mayrhofen, Österreich: 78 Prozent sind eine echte Mutprobe: Die Harakiri an Mayrhofens Actionberg Penken ist Kult. Die ein Kilometer lange Abfahrt ist das steilste Pistenerlebnis Österreichs. © Mayrhofen
2. Delirium Dive, Banff, Kanada: Auf den "Delirium Dive" im Skigebiet Sunshine wagen sich nur besonders mutige Skiläufer. Die Lawinengefahr ist auf diesem 50 Grad steilen Hang so groß, dass man den Delirium Dive nur mit Lawinenpiepser, Schaufel und einem Partner betreten darf. Nachdem das ungespurte schneereiche Gelände fast zwei Jahrzehnte lang gesperrt war, dürfen sich Extremskifahrer seit 9 Jahren wieder von diesem über 2700 hohen Berggipfel herunterstürzen. © dpa
1. La Grave, Frankreich: Gletschervorsprünge, Eisrinnen und Steilhänge an, kann einem ganz schön Angst und Bange werden. Wer das Skigebiet La Grave, Frankreich dennoch bezwingen möchte, den erwarten über 2100 Meter hohe Tiefschneehänge mit extrem steilen und schmalen Rinnen. Alles unpräpariert! (Symbolfoto) © dpa
4. Mont Fort, Verbier, Schweiz: Wer schon mal am Knie operiert wurde, sollte sich wohl lieber nicht auf die extrem steilen Buckelpisten des Mont Fort wagen; wer bislang von einer Knieoperation verschont geblieben ist, wird – einmal unten angekommen – diese eventuell brauchen. Auf dem 3.300 Meter hohen Mont Fort kann man entweder die berühmt-berüchtigten Buckelpisten herunterfahren oder auf die Rückseite gehen und durch unberührten Pulverschnee heizen. © dpa
5. Corbet’s Couloir, Jackson Hole, Wyoming, USA: Jeder Hardcore-Skifahrer will diese legendäre Piste in den Rocky Mountains einmal in seinem Leben bezwungen haben. Wer den Sprung wagt, für den geht es erstmal fünf Meter in die Tiefe und anschließend in einen Trichter mit 50 Grad Neigung. Dass dieser Bergriese nur für geübte Freerider ist, braucht man euch ja nicht zu sagen (Symbolfoto). © dapd

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.