Open House zum 125. Todestag von Ludwig II.

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Ludwig II. kam schon als Kind gerne mit seinen Eltern ins Königshäuschen.

Der 125. Todestag von Ludwig II. als Türöffner: Erstmals in seiner Geschichte ist das Königshäuschen bei Schloss Linderhof öffentlich zugänglich.

Ludwig II. kam schon als Kind gerne mit seinen Eltern ins Königshäuschen. Als junger König lernte er die Abgeschiedenheit und landschaftliche Schönheit des Graswangtales schätzen, wie Fahrenschon erläuterte. 1869 erwarb er die Hofstelle und ließ sich in dem Haus drei Räume einrichten.

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Von dort wollte er den Bau seines 250 Meter entfernt geplanten “bayerischen Versailles“ beaufsichtigen. Doch sprengte das Projekt die Dimensionen des engen Tales, das Versailles nachempfundene Schloss entstand auf der Herreninsel im Chiemsee. Dafür ließ der König Schloss Linderhof mit der berühmten Venusgrotte, dem Maurischen Kiosk und dem Marokkanischen Haus errichten. All dies dokumentiert die Ausstellung “Vom Lynder-Hof zum Schloss“.

Ein Schwanenpokal aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg steht in dem sogenannten Königshäuschen nahe Schloss Linderhof bei Ettal.

Nach dem Tod Ludwigs II. begann der Tourismus in Linderhof. Heute ist die Schloss- und Gartenanlage - sie gehört zur Gemeinde Ettal - ein Tourismusmagnet internationalen Ranges. Mehr als 450 000 Besucher kommen jährlich dorthin. Diese Entwicklung zeigt die Ausstellung “Denk Mal! - Tourismus in Linderhof seit 1886“ im Palmenhaus des Schlosses. Sie spannt den Bogen von den ersten Gästen, die sich während ihrer Sommerfrische auf den beschwerlichen Weg nach Linderhof machten, bis hin zum Tourismus von heute.

Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) eröffnete dort am Dienstag zwei Ausstellungen. Die eine zeigt die Bedeutung des einstigen Bauernhofes für den Bau des Schlosses, die andere zeichnet den Beginn des Tourismus dort nach.

dpa

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