Preise explodieren für Kurztrips an Silvester  

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Städtereisen zu Silvester sind ein teures Vergnügen

Köln/Düsseldorf - Für einen Kurztrip über Silvester in eine europäische Metropole müssen Partytouristen zum Teil tief in die Tasche greifen. Die Aufschläge sind ganz schön saftig.

Wer den Jahreswechsel in Berlin mit einer Million erwarteten Besuchern auf der Festmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule feiern will, bezahlt für die Übernachtung im Hotel im Schnitt knapp 127 Euro - und damit rund 46 Prozent mehr als im Jahresschnitt, wie das Hotelportal HRS in Köln errechnet hat. Saftig ist auch der Aufschlag in Hamburg: Mit gut 136 Euro verlangen die Hoteliers 41 Prozent mehr. Und knapp 123 Euro für ein Zimmer in Köln bedeuten ein Plus von rund 32 Prozent.

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Einen anderen Vergleich, aber das gleiche Fazit hat Trivago gezogen. Für ein Doppelzimmer in Berlin am Silvesterwochenende errechnet das Buchungsportal durchschnittlich 159 Euro, 83 Prozent mehr als der Durchschnittspreis im Dezember. Geringer fallen bei diesem Vergleich die Aufschläge in Hamburg (plus 29 Prozent) und Köln (plus 24 Prozent) aus. Dafür verzeichnet Trivago für Dresden an Silvester einen Zimmerpreis von 150 Euro und damit 46 Prozent mehr als im Dezemberschnitt.

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Noch heftiger fällt die Preisexplosion in Prag aus. Kostet ein Doppelzimmer in der Hauptstadt Tschechiens im Dezember 98 Euro im Schnitt, so müssen Besucher für die Neujahrsnacht 361 Euro bezahlen - also gut das Dreieinhalbfache. Für Edinburgh errechnet Trivago einen Anstieg auf das Dreifache: Von der Silvesterfeier erholen sich Besucher dort im Hotelzimmer für durchschnittlich 352 Euro.

Weniger exorbitant erscheinen die Aufschläge im Vergleich von HRS. Knapp 203 Euro pro Nacht in London bedeuten hier 45 Prozent mehr als im Jahresschnitt. Und wer das Feuerwerk von Paris am Eiffelturm sehen möchte, bezahlt knapp 180 Euro und damit einen Aufpreis von rund 41 Prozent. Günstig schläft man dagegen nach dem Feiern in Budapest: Mit knapp 63 Euro sind Hotelzimmer in der Hauptstadt Ungarns 12 Prozent billiger als im gesamten Jahr 2011.

dpa

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