Urlaub 2021

Reisen nach Mallorca: Welche Corona-Regeln gelten aktuell?

Eine Familie liegt unter einem Sonnenschirm am Strand von Magaluf auf Mallorca.
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Mallorca ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Mallorca ist stets eines der liebsten Reiseziele der Deutschen. Wir fassen für Sie zusammen, unter welchen Bedingungen Urlaub auf der Insel derzeit möglich ist.

Nachdem am 14. März die Reisewarnung für die Balearen gefallen war, zog es wieder scharenweise Deutsche Urlauber auf die Insel*. Und trotz der Touristen ist die Corona-Inzidenz seither nicht gestiegen – aktuell liegt sie bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen (Stand: 3. Mai). Welche Regeln deshalb für die Einreise und den Aufenthalt auf der Insel gelten, zeigen wir Ihnen hier.

Urlaub auf Mallorca 2021: Diese Regeln gelten für die Einreise

Für die Einreise nach Mallorca gelten im Prinzip dieselben Regeln wie für die Einreise nach Spanien: Urlauber ab einem Alter von sechs Jahren, die aus einem der Risikoländer kommen – zu denen auch Deutschland gehört –, müssen einen PCR- oder einen sogenannten TMA-Test vorlegen. Der Test darf bei der Einreise höchstens 72 Stunden alt sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder auf Papier auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorhanden sein. Verpflichtende Angaben darauf sind der Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer, Datum der Probenahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren sowie das negative Testergebnis, wie das Auswärtige Amt informiert.

Flugreisende müssen außerdem auf dem Spain Travel Health-Portal ein Gesundheitsformular ausfüllen. Aus diesem wird ein QR-Code generiert, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Das Formular lässt sich auch über die SpTH-App ausfüllen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen werden. Die Fluggesellschaften müssen den negativen Corona-Test und das ausgefüllte Einreise-Formular vor dem Abflug überprüfen. Zusätzlich finden bei der Einreise regelmäßig Gesundheitskontrollen statt.

Mallorca: Lockerungen bei der Einreise mit Impfung?

Derzeit gibt es für Reisen nach Mallorca noch keine Vorteile für Geimpfte. Allerdings plant die Balearen-Regierung ein Pilotprojekt für den Mai, das „freies Reisen“ ermöglichen soll. Dabei will man sich mit der EU und dem geplanten Impfpass abstimmen.

Worauf Urlauber bei der Rückkehr von Mallorca achten müssen

Nach der großen Reise-Welle nach Mallorca im März hat die Bundesregierung die allgemeine Testpflicht für Flugreisende nach Deutschland festgelegt. Seither muss schon vor Abflug ein negativer Corona-Test vorgelegt werden – ansonsten dürfen die Fluggesellschaften die Betroffenen nicht mitnehmen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Reisenden aus einem Risikogebiet nach Deutschland fliegen wollen. Da Mallorca aber kein Risikogebiet ist, entfällt die Testpflicht direkt nach der Ankunft in Deutschland. Außerdem müssen sich Reiserückkehrer nach dem Balearen-Urlaub nicht anmelden oder in Quarantäne begeben.

Allerdings ist zu beachten, dass in Landkreisen mit einer Corona-Inzidenz von über 100 die Notbremse gilt. Das bedeutet: Von 22 Uhr bis 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Aktuell herrscht noch Uneinigkeit darüber, ob für Reiserückkehrer, die vom Flughafen nach Hause fahren oder umgekehrt, eine Ausnahme gilt. Während Airlines dafür plädieren, sieht das Bundesinnenministerium das anders. „Das Infektionsschutzgesetz enthält Ausgangsbeschränkungen in der Zeit zwischen 22 Uhr und 5 Uhr und sieht von diesen nur wenige zwingende Ausnahmen vor, etwa zur Berufsausübung, zur Betreuung von Angehörigen, zur Tierpflege, zur Ausübung des Sorgerechts und Ähnliches. Andere Fälle, die nicht in diesem Katalog enthalten sind, sind von diesen Ausgangsbeschränkungen vollständig erfasst. Das betrifft nicht nur ein stationäres Verhalten, sondern auch ein Reisen von A nach B“, erklärte eine Sprecherin gegenüber der Mallorca Zeitung.

Auch interessant: Test- und Quarantänepflicht: Die Einreise-Regeln für Deutschland im Überblick.

Mallorca-Urlaub 2021: Diese Beschränkungen gelten auf der Insel

In Spanien, also auch auf Mallorca, gilt eine generelle Maskenpflicht* für Personen ab sechs Jahren. Sie soll zu jeder Zeit im öffentlichen Raum oder im Freien sowie in öffentlich genutzten geschlossenen Räumen getragen werden. Beim Sport, Schwimmen oder Sonnenbaden am Strand darf der Mundschutz auf Mallorca aber abgenommen werden, wie die Mallorca Zeitung schreibt. Nur beim Spazieren am Strand muss sie getragen werden.

Seit dem 24. April ist die Ausgangssperre auf Mallorca um eine Stunde verkürzt – nun gilt sie von 23 Uhr bis 6 Uhr. Die Gastronomen dürfen ihre Gäste im Außenbereich montags bis donnerstags nun auch von 20 bis 22.30 Uhr bewirten. Dabei dürfen alle Tische auf der Terrasse besetzt werden. Bisher war dies nur bis 17 Uhr möglich. Das heißt, die Restaurants dürfen nach einer Unterbrechung abends noch einmal öffnen. Freitags und am Wochenende muss aber um 17 Uhr endgültig Schluss sein.

Zu den neuesten Regeln gehören außerdem, dass Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet bleiben dürfen, anstatt 20 Uhr. Im Freien ist es erlaubt, sich zu sechst zu treffen. Anders als in Innenräumen dürfen die Personen nun sogar aus mehr als zwei Haushalten stammen. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Urlaub an Pfingsten 2021 doch nicht möglich? Tourismusbeauftragter trifft Prognose für Reisen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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