Reiseveranstalter fliegen wieder nach Ägypten und Tunesien

Hannover/Oberursel - Deutsche Urlauber können in Kürze wieder in die Badeorte am Roten Meer in Ägypten und am Mittelmeer in Tunesien fliegen. Ab März sollen wieder Pauschalreisen starten.

Mehrere Veranstalter wie die Tui und Thomas Cook kündigten am Montag an, von Ende Februar oder Anfang März an wieder Pauschalreisen in die zuletzt von Unruhen erschütterten Länder anzubieten. Zuvor hatte das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für beide nordafrikanischen Länder entschärft. Urlauber können aber weiterhin Reisen bis Mitte April kostenlos umbuchen, erklärten die Veranstalter. Dafür müssten sie sich bis Ende Februar melden.

Nach dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak habe sich die Lage in Ägypten entspannt, begründete Alltours in Duisburg die Entscheidung, Pauschalreisen für den März vorzubereiten. Da die Flugkapazitäten gebunden sind, könnten jedoch nicht alle Urlaubsorte und Hotels, die im Katalog stehen, gleich wieder angeboten werden. Reisen nach Hurghada sollten aber auf jeden Fall möglich sein.

Thomas Cook mit der Hauptmarke Neckermann kündigte an, dass die erste Maschine am 28. Februar wieder auf die tunesische Ferieninsel Djerba fliegen werde. Für Ägypten würden derzeit Gespräche mit Fluggesellschaften und Hotels geführt, um Kapazitäten zu sichern. Ziel sei, ab Anfang März wieder Reisen dorthin anzubieten.

Die Tui will vom 1. März an nicht nur die Badeorte am Roten Meer, sondern auch Kreuzfahrten auf dem Nil wieder ins Programm aufnehmen. Das Angebot werde vorerst nicht komplett buchbar sein. Es soll aber langsam hochgefahren werden, erklärte Sprecherin Anja Braun.

Das Auswärtige Amt rät weiter von “nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez“ ab. Reisen in die Urlaubsgebiete am Roten Meer seien aber wieder möglich, hieß es am Montag in Berlin. Von Reisen nach Tunesien rät das AA ebenfalls nicht mehr grundsätzlich ab. Urlauber sollten sich vorerst aber auf die Hauptstadt Tunis und die Badeorte am Mittelmeer beschränken, rät das Ministerium.

dpa

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