Robinsonade am liebsten mit Ehegatten

Stuttgart - Wenn Deutsche schiffbrüchig auf einer einsamen Insel landen, wünschen sich die meisten, ihren Partner an ihrer Seite zu haben. Da kommt nicht mal George Clooney gegen an.

In kritischen Momenten setzt die große Mehrheit der Bundesbürger auf den Partner oder die Partnerin: Sie beziehungsweise ihn hätten 77 Prozent am liebsten dabei, wenn sie nach einem Schiffsuntergang auf einer einsamen Insel stranden würden, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Emnid-Umfrage im Auftrag des Magazins “Reader's Digest“ hervorgeht.

Selbst die Hollywoodstars George Clooney oder Penelope Cruz haben dagegen keine Chance. Nur fünf Prozent würden sich für sie entscheiden. Deutlich besser schneidet der eigene Hund ab: Ihn würden neun Prozent auf die Insel mitnehmen. Auf den MP3-Player mit den Lieblingssongs würden vier Prozent nicht verzichten wollen.

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Dabei gibt es allerdings regionale Unterschiede: In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wollen zwölf Prozent nicht ohne Musik auf der Insel sein, in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen würden sich 13 Prozent für den Hund entscheiden. Je älter die Befragten waren, desto wichtiger scheint ihnen die Ruhe zu sein. Fast jeder zehnte über 60-Jährige gab an, auf die Insel weder eine Begleitung noch etwas anderes mitnehmen zu wollen, sondern am liebsten allein zu sein. Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte 1.001 Menschen.

dapd

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