Aktueller Überblick

Warten auf den Winter - so starten die Skigebiete

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Traum vom Skifahren im Winter auf der Zugspitze.

Grüne Wiese statt weißer Piste. Schneekanonen, die gegen die Wärme ankämpfen. Stillstand bei den Bergbahnen. So sieht es derzeit in den Skigebieten aus.

Denn der Winter lässt in diesem Jahr auf sich warten – und das nicht nur in den deutschen Alpen. Viele Skigebiete haben deshalb den Saisonstart verschoben, zum Teil auf unbestimmte Zeit. Lediglich auf den Gletschern herrschen gute Bedingungen.

Ein Überblick über die aktuelle Situation in den Skigebieten in Deutschland, Österreich und Südtirol, ab wann und wo die Lifte in Betrieb gehen und die Pisten geöffnet sind.

DEUTSCHLAND

  • Zugspitze und Garmisch-Classic: Auf der Zugspitze ist neben der Zahnradbahn und zwei Zubringern lediglich ein Doppelschlepplift (Schneefernerkopflifte I und II) in Betrieb. Von zwölf Abfahrten ist nur eine befahrbar. Wann die übrigen vier Lifte starten, ist noch unklar. Im Skigebiet Garmisch-Classic öffnen die Lifte frühestens kommende Woche.
  • Brauneck-Wegscheid: Wanderer können die Kabinenbahn nutzen. Der Skigebetrieb startet frühestens Ende nächster Woche.
  • Wallberg: Wanderer können die Kabinenbahn nutzen. Der Skigebetrieb startet frühestens Ende nächster Woche.
  • Spitzingsee: Die Lifte öffnen frühestens Ende nächster Woche.
  • Sudelfeld: Die Lifte öffnen frühestens Ende nächster Woche.
  • Zahmer Kaiser: Die Lifte öffnen frühestens Ende nächster Woche.

ÖSTERREICH

  • Serfaus-Fiss-Ladis: Das Tiroler Skigebiet hat vor einigen Tagen die Saison eröffnet. Von 67 Liften fahren aber nur sieben. Und Wintersportler können lediglich zwischen drei Pisten mit einer Gesamtlänge von sieben Kilometern wählen.
  • Schmitten: Das Skigebiet in Zell am See hat am Freitag die Saison eröffnet. Von fünf Zubringerbahnen fahren lediglich die Schmittenhöhe- und die Sonnenalmbahn sowie kleinere Anlagen im Gipfelbereich.
  • Skicircus Saalbach- Hinterglemm/Leogang: Am Freitag hat der Skicircus seinen Betrieb aufgenommen. Von 56 Bergbahnen befördern jedoch nur zwölf Wintersportler. Viele Pisten sind noch grün. Deshalb hat das Skigebiet die Preise gesenkt. Bis Donnerstag, 18. Dezember, kosten Skipässe 40 Prozent weniger als in der Hauptsaison.
  • Kühtai: Der Skibetrieb startete Ende November. Von 13 Liften sind bisher aber nur sechs in Betrieb.
  • Axamer Lizum: Das Skiopening findet wie geplant an diesem Wochenende statt. Wie viele Lifte tatsächlich öffnen, war bis zuletzt nicht klar.
  • Ischgl: Schon seit Ende November sind die ersten Lifte offen. An diesem Wochenende sollen die übrigen folgen.
  • Planai-Hochwurzen: Das steirische Skigebiet hat geöffnet. Von 22 Liften fahren aber nur vier. Skifahrer können lediglich fünf Prozent der Pistenkilometer nutzen.
  • Reiteralm: Drei von 13 Bergbahnen sind bereits in Betrieb. Allerdings sind nur acht Prozent der Pistenkilometer befahrbar.
  • Zauchensee-Flachauwinkel: Das Skiopening findet an diesem Wochenende statt. Wie viele Lifte tatsächlich öffnen, war bis zuletzt nicht klar.
  • Zillertal Arena: Das Skiopening findet an diesem Wochenende statt. Wie viele der 51 Lifte tatsächlich öffnen, war bis zuletzt nicht klar.
  • Panoramabahn Kitzbühler Alpen: Von 52 Skiliften hatten in den vergangenen Tagen neun geöffnet. Am Wochenende sollen weitere dazukommen.
  • Obergurgl-Hochgurgl: Im Ötztaler Skigebiet Obergurgl sind wegen seiner hohen Lage bereits zehn von elf Liftanlagen in Betrieb. Am Hochgurgl sind es acht von zehn.

SÜDTIROL

  • Cortina d‘Ampezzo: Von 42 Bergbahnen sind bisher acht geöffnet. Die Gebirgsjägertour ist nicht befahrbar.
  • Kronplatz: Die Saison läuft bereits. Allerdings nur an sechs von 31 Liften.
  • Alta Badia: Derzeit sind nur fünf der 53 Liftanlagen in Betrieb. Sallaronda und Gebirgsjägertour sind nicht befahrbar.
  • Gröden-Seiser Alm: Nur fünf von 79 Bergbahnen sind schon geöffnet. Die Sellaronda ist nicht befahrbar.
  • Val di Fassa-Carezza: Geöffnet sind bisher nur sechs von insgesamt 54 Liftanlagen. Von den 134 Pistenkilometern sind drei zugänglich. Die Sellaronda ist nicht befahrbar.
  • Arraba: Im Skigebiet soll an diesem Wochenende die Saison beginnen. Wie viele der 28 Lifte tatsächlich öffnen, war bis zuletzt nicht klar.

Die steilsten Pisten der Welt

Höllenritt im Schnee: Die Top Pisten für starke Nerven. © TVB Zillertal Roman Rohrmoser
3. Harakiri, Mayrhofen, Österreich: 78 Prozent sind eine echte Mutprobe: Die Harakiri an Mayrhofens Actionberg Penken ist Kult. Die ein Kilometer lange Abfahrt ist das steilste Pistenerlebnis Österreichs. © Mayrhofen
2. Delirium Dive, Banff, Kanada: Auf den "Delirium Dive" im Skigebiet Sunshine wagen sich nur besonders mutige Skiläufer. Die Lawinengefahr ist auf diesem 50 Grad steilen Hang so groß, dass man den Delirium Dive nur mit Lawinenpiepser, Schaufel und einem Partner betreten darf. Nachdem das ungespurte schneereiche Gelände fast zwei Jahrzehnte lang gesperrt war, dürfen sich Extremskifahrer seit 9 Jahren wieder von diesem über 2700 hohen Berggipfel herunterstürzen. © dpa
1. La Grave, Frankreich: Gletschervorsprünge, Eisrinnen und Steilhänge an, kann einem ganz schön Angst und Bange werden. Wer das Skigebiet La Grave, Frankreich dennoch bezwingen möchte, den erwarten über 2100 Meter hohe Tiefschneehänge mit extrem steilen und schmalen Rinnen. Alles unpräpariert! (Symbolfoto) © dpa
4. Mont Fort, Verbier, Schweiz: Wer schon mal am Knie operiert wurde, sollte sich wohl lieber nicht auf die extrem steilen Buckelpisten des Mont Fort wagen; wer bislang von einer Knieoperation verschont geblieben ist, wird – einmal unten angekommen – diese eventuell brauchen. Auf dem 3.300 Meter hohen Mont Fort kann man entweder die berühmt-berüchtigten Buckelpisten herunterfahren oder auf die Rückseite gehen und durch unberührten Pulverschnee heizen. © dpa
5. Corbet’s Couloir, Jackson Hole, Wyoming, USA: Jeder Hardcore-Skifahrer will diese legendäre Piste in den Rocky Mountains einmal in seinem Leben bezwungen haben. Wer den Sprung wagt, für den geht es erstmal fünf Meter in die Tiefe und anschließend in einen Trichter mit 50 Grad Neigung. Dass dieser Bergriese nur für geübte Freerider ist, braucht man euch ja nicht zu sagen (Symbolfoto). © dapd

Beate Winterer

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