Schneemassen in den Südalpen versprechen in Südtirol den Spätwinterspaß pur

Slalom um die Traumgipfel

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Kaum vorstellbare Schneehöhen und wunderschöne Berge: Südtirol ist in diesem Winter mit Schnee gesegnet. Die Kombination mit den wohl schönsten Panoramen und Pisten der Alpen sowie die kulturelle und sprachliche Vielschichtigkeit sind ein Erlebnis.

Der Dolomiti-Superski  ist das Non-Plus-Ultra: Der Pass erschließt Ski-Spaß in zwölf Gebieten mit sagenhaften 1200 Pistenkilometern, erschlossen von 450 Bahnen und Liften. So viel Ski fahren geht für den Individualskifahrer in einer Woche gar nicht. Südtiroler Hotels aus Welsberg und zwei Ski-Guides helfen mit einem neuen Programm: „Skido-Dolomites“.

Mit Pauli und Robert geht es auf die Pisten mit den wohl schönsten Berg-Blicken der Alpen, zu urigen Hütten und – durchaus wichtig – rechtzeitig wieder zurück ins Hotel.

„Ich bin der Roland!“: Das Kennenlernen findet im Kleinbus oder der kurzen Bahnfahrt von Welsberg nach Percha statt, das Vertiefen dann beim Smalltalk im Lift und schließlich die Freundschaftsanbahnung auf der Hütte bei typischen Südtiroler Speisen.

Slalom um die Traumgipfel - Schneemassen versprechen in Südtirol Spätwinterspaß pur 

Das Programm ist sportlich: Vier Gebiete an vier Tagen: Sexten, Cortina d’Ampezzo, Kronplatz und die Sella Ronda – Pauli und Robert vorneweg, die Gruppe hinterher. Die beiden sympathischen Burschen kennen ihr Südtirol wie die eigene Westentasche. Im Nobel-Ort Cortina bleibt kein Blick für die Edel-Geschäfte, nur für die Traum-Pisten und die imposanten Gipfel der Dolomiten.

Gipfel vor der Terrasse

Pauli hat alles perfekt getimt – die Abfahrt auf der Damen-Weltcup-Strecke samt „Tofana-Schuss“ und die Einkehr im rustikalen Rifugio Scoiattoli  auf 2200 Metern mit einem der zackigen Cinque-Torri-Gipfel direkt vor der Terrasse. Atemberaubend. Wer will, kann hier übernachten. Traum-Morgenerlebnis und Bon-Giorno-Gruß garantiert.

Deutsch spricht man am Kronplatz. Das Bergplateau trägt seinen Namen zu Recht. Von hier – oberhalb von Bruneck – sind Spitzen-Ausblicke auf die Südtiroler Alpen garantiert und Abfahrten in alle Himmelsrichtungen möglich. Der 2275 Meter hohe Kronplatz, auf dessen Kuppe im Herbst das letzte Messner-Museum eingeweiht wird, bietet 107 Pistenkilometer und 31 Lifte. Er ist ein wunderbarer Berg für Skiläufer aller Couleur, für weniger Geübte, Kinder und für Cracks. Letztere finden hier 26  Kilometer schwarze Pisten mit einem Gefälle von bis zu 72 Prozent auf der „Piculin“, wo auch Skirennläufer Manfred Mölgg schon als Bub geübt hat. Für ihn, der die weltbesten Pisten kennt, ist der Kronplatz „eines der schönsten Skigebiete der Welt“.

Gelbe Runde mit Pauli

Dass eine Verbindung zwischen Mölgg und seinem Kronplatz besteht, ist offensichtlich: Als der Südtiroler beim olympischen Riesenslalom an einem Tor vorbeispringt und ausscheidet, verdunkelt sich der Himmel am Kronplatz. Es regnet. Für Pauli und die Gruppe aber geht es weiter hinunter ins Gebiet von Alta Badia, wo auch in Mölggs-Geburtsort St. Vigil  die Sprache der Ur-Südtiroler gesprochen wird: ladinisch.

Am nächsten Tag auf der weltberühmten Runde um den massigen Bergstock Sella macht sich Teamchef Pauli absolut bezahlt. Die Gruppe fährt entgegen dem tausendbeinigen Sella-Ronda-Skifahrer-Strom, der auf der grünen Runde ist. Pauli aber wählt die gelbe Tour, weil der gesperrte Verbindungslift im Laufe des Tages doch noch öffnet. Er hat’s gewusst.

Ein Grund mehr, um wieder zu kommen, zum Kronplatz, nach Welsberg und zur Skido-Safari. Verena und Roland aus Wien, Beat und Martin aus dem Wallis sowie Mauro aus Verona wollen wiederkommen. Die besondere Safari mit Pauli hat ihnen wohl gefallen.

Von Thomas Kopietz

 

 "Skido"-Safari

Individuelles Gruppenerlebnis

„Wir wollten etwas Besonderes machen“, sagt Inge Heiss. Die Wirtin des Drei-Sterne-Plus-Hotels „Weißes Lamm“ hat sich mit vier Hotel-Betreibern zusammengetan, die Ski-Lehrer Pauli und Robert für die Skido-Idee und Pakete von vier bis sieben Tagen Dauer begeistert. „Skido-Dolomites“ verbindet das Viel-Skifahren einer herkömmlichen Ski-Safari – nun in einer Kleingruppe – mit dem zwanglosen Kennenlernen Gleichgesinnter und den Insidertipps durch exzellente Ski-Guides. Die Welsberger Hotels springen so in eine Nische. Die Bedingungen sind ideal: Welsberg liegt zentral zwischen den Gebieten von Sexten, Cortina, Kronplatz und Sellaronda. Und: Die Bahn erreicht von Welsberg in wenigen Minuten Percha. Dort sind es an der neuen Station nur zehn Meter vom Zug-Aus- bis zum Gondel-Einstieg. Das sind die Skido-Partnerhotels in Welsberg: Dolomiten, Christof, Weisses Lamm, Goldene Rose und Sunnleit’n. Infos/Buchung: www.skido.it

Ski in Südtirol

• Anreise: Mit dem Auto über die Brenner-Autobahn. Ausfahrt Brixen, dann 45 Kilometer durch das Pustertal bis Welsberg. Mit der Bahn München – Innsbruck – Brenner – Umsteigen in Franzensfeste – Bruneck – Welsberg. Mit dem Flugzeug nach Bozen, Innsbruck, Verona oder Treviso.

• Skigebiete: Sellaronda, Marmolada, Alta Badia, Kronplatz, Cortina d’Ampezzo (Tofana, Cinque Torri – Faloria-Christallo) Sextener Dolomiten.

• Aktuelle Schneehöhen: Cortina (Berg 370/Tal 150 Zentimeter); Sellaronda – Gröden (Berg 270/Tal 90); Sexten (Berg 235/Tal 120); Kronplatz (180/50).

• Skipass: Super Dolomiti: 1200 Kilometer in zwölf Skigebieten der Dolomiten (Preis ab 16.3.: fünf Tage Erw. 201 Euro); Skirama Kronplatz mit 114 Kilometer, ab 16.3.: Erw. 186 Euro);

• Spätwinter-Angebote: Dolomiti Super-Sun: 7 Tage Unterkunft zum Preis von 6, 6 Tage Skipass zum Preis von 5. Skiverleih-Rabatt 20 Prozent. Super Kids: 7 Tage Halbpension, Übernachtung/Frühstück oder Appartement gratis für Kinder bis acht Jahre.

• Infos: www.kronplatz.com

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