Der Göttinger Hauptbahnhof bietet Reisenden eine große Service-Auswahl

Der Göttinger Hauptbahnhof bietet Reisenden eine große Service-Auswahl

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Der Göttinger Bahnhof: Bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitestgehend zerstört. Seit der Nachkriegszeit wurde der Bahnhof samt Vorplatz mehrmals umgestaltet. Ab September soll der Aufenthaltsbereich im Innern modernisiert werden.

Göttingen. Fahrräder sind sein Erkennungszeichen. Angeblich 2000 stehen dicht an dicht links von dem großzügig angelegten Göttinger Bahnhofsvorplatz vor dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude.

Den Entwurf dafür lieferte Architekt Conrad Wilhelm Hase, 1854 wurde der Bahnhof eröffnet und war ursprünglich als Endhaltepunkt der Hannöverschen Südbahn gedacht. Heute bietet der Göttinger Hauptbahnhof, der übrigens einzige in der Leinestadt, vor allem viel Service: Mitarbeiter der Bahn informieren täglich von 6 bis 22.30 Uhr im DB-Service-Point über Zugverbindungen. Außerdem können Kunden nebenan im Reisezentrum wochentäglich von 6.30 bis 20 Uhr, samstags von 6.30 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 8.30 bis 20 Uhr Fahrkarten kaufen. Desweiteren stehen im gesamten Bahnhofsareal insgesamt neun Fahrkartenautomaten zur Verfügung.

In der hellen, freundlich wirkenden Bahnhofshalle finden Reisende zudem einen Buch- und Zeitschriftenhandel, ein Café, eine Burger-King-Filiale sowie ein Blumengeschäft. Im Durchgangsbereich zu den insgesamt acht Gleisen (das Durchfahrgleis für den Güterverkehr nicht eingerechnet) befinden sich Imbissbuden und Bäcker sowie ein kleines Schmuckgeschäft, ein Reisebüro, ein Tabakladen und ein Kiosk mit Lebensmittelangebot. Zudem besteht die Möglichkeit, Gepäck in Schließfächern zu verstauen. Außerdem gibt es eine Toilette, deren Benutzung mit 50 Cent zu Buche schlägt.

Das Bahnhofsgebäude wurde nach Angaben von Bahnhofsmanager Detlef Krusche nach energetischen Gesichtspunkten in diesem Jahr auf den neuesten Stand gebracht: Alle Fenster und Türen wurden ausgetauscht. Zudem wurde im Eingangsbereich eine neue LCD-Anzeigetafel angebracht und alle Bahnsteiganzeiger ausgetauscht. Ab September soll außerdem in der Empfangshalle ein begrünter Wartebereich mit Sitzmöglichkeiten entstehen. Insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten die Sanierungsarbeiten laut Krusche. Schon jetzt ist der komplette Bahnhofsbereich behindertengerecht angelegt.

Der Göttinger Hauptbahnhof ist zudem ICE-Halt im innerdeutschen Fernverkehr, 24 Stunden herrscht hier Zugbetrieb, regelmäßige Anschlüsse in alle deutschen Großstädte sind vorhanden.

Der Bahnhof, der an die westliche Altstadt anschließt, kann von der Berliner Straße, wo der Haupteingang liegt sowie von der Bahnhofsallee an der Rückseite des Gebäudes mit dem Auto angefahren werden. An beiden Seiten befinden sich Kurzzeitparkplätze, auf denen Parken mit Parkschein für eine Stunde möglich ist. Es existieren jeweils mindestens zwei Behindertenparkplätze.

An der Bahnhofsallee gibt es zudem ein bewachtes Parkhaus: Hier kann man unter anderem sein Fahrzeug 14 Tage für insgesamt 40 Euro oder 22 Tage für 56 Euro abzustellen. Sowohl Haupteingang als auch Bahnhofsrückseite werden von Taxis angefahren. Und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Bahnhof gut erreichbar: Eine Pergola am Bahnhofsvorplatz führt zum Zentralen Busbahnhof (ZOB), dem Knotenpunkt für alle Linien der Göttinger Verkehrsbetriebe.

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Von Belinda Helm

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