Wichtige Kriterien nicht bewertbar

Costa Serena: Keine Zusammenarbeit mit ADAC

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Die Crew der Costa Serena verweigert die Zusammenarbeit mit dem ADAC.

München - Auf einem Schwesterschiff der verunglückten “Costa Concordia“ hat die Crew Testern des ADAC die Zusammenarbeit verweigert.

Wie der Automobilclub am Montag in München mitteilte, wollte er ein halbes Jahr nach dem tragischen Unglück vor der italienischen Insel Giglio wissen, wie es um die Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen bestellt ist.

Bei Stichproben auf zehn Ozeanriesen im Mittelmeer stand auch der 4880 Personen fassende Luxusliner “Costa Serena“ auf dem Prüfstand. Nach Angaben des ADAC konnten dort ohne Unterstützung der Schiffsleitung wichtige Kriterien zu Brandschutz, Sicherheitsmanagement sowie Konstruktion und Stabilität nicht überprüft und somit nicht bewertet werden.

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Bei einem weiteren Schiff der Reederei Costa Crociere, der “Costa Fascinosa“, sowie den anderen acht Kreuzfahrtriesen konnten die ADAC-Tester alle Punkte ihrer Checkliste abhaken. Die Ergebnisse seiner Stichprobe will der Club am Dienstag in München bekanntgeben.

Das Kreuzfahrtschiff “Costa Concordia“ war im Januar zu nahe an die Insel herangefahren und hatte einen Felsen gerammt. Das Kreuzfahrtschiff mit mehr als 4200 Passagieren und Crew-Mitgliedern an Bord kenterte.

dpa

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