Kommende Saison

Skifahren 2021/22 in der Schweiz: Welche Corona-Regeln gelten?

Skifahrer an der Skiabfahrt vom Schwarztor bei Zermatt in der Schweiz.
+
Die Schweiz nimmt voraussichtlich keine gesonderten Regeln bezüglich der Skipisten vor.

Die Schweiz nimmt für die Wintersaison 2021/22 in Europa offenbar wieder eine Sonderrolle ein. Voraussichtlich wird Skifahren hier ohne 3G-Regelung möglich sein.

Bereits im letzten Jahr blieben Schweizer Skigebiete trotz Corona-Pandemie geöffnet – und das, obwohl andere Alpenländer wie Deutschland oder Österreich* ihre Pisten geschlossen hielten. Auch in der kommenden Saison wird man sich offenbar nicht an den Nachbarn orientieren. Während man in Österreich und voraussichtlich auch in Deutschland auf die 3G-Regel setzen wird, will man in der Schweiz offenbar vorerst auf eine Nachweispflicht verzichten.

Skifahren in der Schweiz: Voraussichtlich keine generelle 3G-Pflicht

Nachdem der Verband der Seilbahnen Schweiz (SBS) vergangene Woche (19. Oktober) vorgeprescht war und verkündete, dass eine 3G-Regel in den Bergbahnen unnötig sei, ermahnte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass der Bundesrat darüber entscheide und nicht der Seilbahnverband. Daher herrschte zunächst Verwirrung, was nun tatsächlich auf den Schweizer Pisten in der kommenden Saison gelten soll.

Auch interessant: Skifahren 2021/22 in Südtirol: Diese Corona-Regeln gelten in den Skigebieten.

Allerdings seien sich der Seilbahnverband, das Gesundheitsamt und das Innenministerium einig, dass aktuell keine weiteren Maßnahmen bezüglich der Skigebiete nötig seien, wie die Neue Züricher Zeitung (NZZ) erfahren hat. Daher sei auch kein Entscheid des Bundesrats notwendig. Für Skiurlauber heißt das: Es wird vorerst keine 3G-Pflicht auf den Schweizer Pisten geben. Es sei nicht sicher, ob eine Umsetzung überhaupt praktikabel sei, so Mathys laut der NZZ. Auch der Epidemiologe Milo Puhan erklärte demnach, dass ein vorläufiger Verzicht auf 3G-Zertifikate vertretbar sei. Sollten die Corona-Fallzahlen aber wieder auf ein höheres Niveau ansteigen, sei der Verzicht auf die 3G-Regel jedoch „weniger angezeigt“.

Lesen Sie auch: Skifahren 2021/22: Wo ist Skiurlaub in der kommenden Saison möglich

Wintersaison 2021/22: Skigebiete können strengere Corona-Regeln festlegen

Dennoch gilt in geschlossenen Seil- und Bergbahnen, Skiliften, Sesselbahnen sowie in Verkaufsstellen eine Maskenpflicht, wie der ADAC informiert. Der 3G-Nachweis ist laut Südwest Presse (SWP) in Schweizer Skigebieten nur in Innenräumen nötig, wie zum Beispiel beim Après-Ski. Den Betreibern steht es NZZ zufolge aber frei, auf ihren Pisten strengere Regeln einzuführen. So setzen unter anderem die Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden auf eine 3G-Regel. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.