Wintersport erotisch

Warum Sex wie Skifahren ist

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„Lust auf Schnee“ - 45 Skigeschichten von Ines Sebasta

„Du musst die Berge sehr lieben“, hat Raimondo, der Skiguide auf der Dolomiten-Hüttentour an einem, am letzten Abend zu ihr gesagt. Und sie hat genickt – überflüssigerweise, wie sie später denkt...

Ja, Ines Sebesta, gebürtige Bulgarin und heute Übersetzerin und Autorin mit Wohnsitz Berlin Randlage, liebt die Berge. Und ihre Skigeschichten, die jetzt im Wieser Verlag in Klagenfurt erschienen sind, sollen, so der Titel des Buchs, „Lust auf Schnee“ machen.

Nachtblau, goldene Lettern, tiefrotes Einmerkerbändchen: Vom äußeren Erscheinungsbild könnte das Teil auch als Bibel oder Kirchengesangbuch durchgehen. Aber der Inhalt ist davon so weit entfernt wie der Stubaier Gletscher von der Indoor-Skihalle in Bottrop. Passagenweise geht es ganz schön locker zur Sache, etwa, wenn er (namenlos) ihr (namenlos) in Kapitel 15 erklärt, warum Sex wie Skifahren ist.

Allgemein gesagt ist Ines Sebesta für die Recherche ihrer Skigeschichten einfach einmal querpiste gefahren, hat sich mit Skilegende Willi Bogner und Freestyle-Pionier Fuzzy Garhammer, mit dem Skipsychologen Williband Schneeweiß, mit Markus Wasmeier und Ivica Kostelic, mit Reinhold Messner und einem Carabinieri auf Schnee unterhalten. Einfach mit allen, die die Berge lieben. Wie sie selbst. Um daraus ein bibelähnliches Büchlein zu schreiben für alle, die Lust auf Schnee haben. Après-Ski für den Kopf, nur ohne Nebenwirkungen.

Christine Hinkofer

DAS BUCH

„Lust auf Schnee“ – 45 Skigeschichten von Ines Sebasta – ist im Wieser Verlag erschienen. ISBN 978-3-99029-038-5, Preis: 12,95 Euro.

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