Winterurlaub

Skitour planen: Höhenmeter sind entscheidender Faktor

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Wer auf Skitour gehen möchte, sollte die Route zuvor mit einer topographischen Gebietskarte und einem Gebietsführer planen. Foto: Arno Balzarini/KEYSTONE

Auch geübte Wintersportler sollten längere Skitouren gut planen, um sich nicht zu überfordern. Doch wie geht man die Organisation einer Tagestour am besten an und worauf sollte man achten?

Planegg (dpa/tmn) - Aufstiege und Abfahrten in unberührter Natur: Skitouren sind bei vielen Wintersportlern beliebt. Damit der Tag in den Bergen ein Genuss wird, ist genaue Planung gefragt.

Den Verlauf der Route sollten Tourengeher mit einer topographischen Gebietskarte im Maßstab 1:25 000 und, idealerweise, einem Gebietsführer festlegen, rät das Magazin "DSV aktiv" (Ausgabe 1/17).

Eine realistische Einschätzung ist bei der Zeitkalkulation gefragt. Wie lange eine Tour dauert, wird anhand der zu bewältigenden Höhendifferenzen berechnet. Gruppen mit konditionell nicht so starken Mitgliedern veranschlagen demnach bei Aufstiegen für jeweils 250 Höhenmeter eine Stunde Zeit. Ambitioniertere können hier mit 400 Höhenmetern je Stunde rechnen.

Etwas schneller gehen die Abfahrten: Für sie sollten 400 bis 600 Höhenmeter pro Stunde berechnet werden. Generell sollte die Skitour mit ausreichend Zeitpuffer geplant sein. Auch Pausenzeiten sind nicht zu vergessen. Für unvorhergesehene Ereignisse, etwa nicht passierbare Stellen, die einen Umweg erfordern, kalkuliert man lieber eine Stunde zusätzliche Reserve ein.

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