Smog in Peking:  Ihre Rechte als Urlauber

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Peking - Die Luftverschmutzung in Peking ist für die Gesundheit gefährlich. Touristen wird empfohlen im Hotel zu bleiben oder Atemschutzmasken zu tragen. Können Urlauber eine Reise jetzt absagen?

Touristen, die angesichts des Smogs in Peking ihre Reise nicht antreten möchten, haben schlechte Karten. „Die Chancen auf eine kostenlose Stornierung sind eher schlecht“, sagte der Reiserechtler Paul Degott. Peking leide schon seit langem unter schlechter Luft, der extreme Smog sei deshalb kein plötzlich hereinbrechendes Ereignis, das eine kostenlose Kündigung aufgrund höherer Gewalt rechtfertige. Reisende, die bereits in der chinesischen Hauptstadt sind, dürften es aus demselben Grund schwer haben, einen Reisemangel geltend zu machen und so eine Minderung des Reisepreises durchzusetzen.

Ausländische Touristen, die vom verheerenden Smog in Peking überrascht wurden, sollten möglichst im Hotel bleiben oder ansonsten Atemschutzmasken tragen. Ein solcher Mundschutz kann in jeder Apotheke der 20-Millionen-Metropole gekauft werden, die häufig in großen Kaufhäusern zu finden sind. Allerdings können Atemschutzmasken vereinzelt ausverkauft sein. Die Nachfrage nach den aufwändigen Modellen gegen den besonders gefährlichen Feinstaub, der über die Lunge direkt ins Blut gelangen kann, ist groß.

Reiserecht: 20 Gründe für den Reiserücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Die Pekinger Gesundheitsbehörden empfehlen, möglichst nicht vor die Tür zu gehen. Wer das nicht vermeiden kann, sollte es kurz machen und einen Atemschutz tragen. Von körperlich anstrengenden Aktivitäten sollte auf jeden Fall abgesehen werden. Kinder, ältere Menschen oder solche mit Herz- und Atemwegsleiden oder chronischen Krankheiten sollten grundsätzlich drinnen bleiben, riet Xie Hui, Direktor des Pekinger Gesundheitsamtes. Wer Husten oder andere Krankheitsymptome in den Atemwegen bei sich feststellt, sollte sich in medizinische Behandlung begeben.

dpa/tmn

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