Europa

Sommer-Urlaub 2020: In diesen Reiseländern sind die Corona-Zahlen niedrig

Touristen und Einheimische nehmen am Strand von Riva del Garda ein Sonnenbad.
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Touristen und Einheimische nehmen am Strand von Riva del Garda ein Sonnenbad.

Trotz Corona wünschen sich viele Deutsche einen Sommer-Urlaub im Ausland. Wir zeigen Ihnen, in welchen europäischen Ländern die Zahl der Infektionen aktuell gering sind.

  • Der Sommer-Urlaub 2020* steht für viele noch auf der Kippe.
  • Die Zahl der Neuinfektionen schwankt von Land zu Land extrem.
  • Das sind die Reiseländer Europas, in denen momentan die wenigsten Fälle gezählt werden.

Obwohl es in zahlreichen Urlaubsländern immer mehr Lockerungen gibt, um Touristen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren, sind viele Reise-Fans noch zögerlich. Schließlich zeigen sich nun häufiger wieder leichte Anstiege in bei den Neuinfektionen - wie zum Beispiel in Kroatien oder Bulgarien. Absolut sind die Zahlen aber noch recht gering. Wir zeigen Ihnen, in welchen Urlaubsländern Europas derzeit die wenigsten Corona-Infektionen gezählt werden - und Sie deshalb bei der Urlaubsplanung in Betracht ziehen könnten.

Urlaub in Italien trotz Corona: Fallzahlen enorm gesunken

Zum Beginn der Pandemie war Italien eines der am schwersten vom Coronavirus betroffenen Länder in Europa. Damals war eine Reise in den Süden kaum denkbar. Mittlerweile konnte die Regierung mithilfe strenger Maßnahmen die Fallzahlen jedoch enorm senken. Laut dem Robert Koch-Institut gehört Italien nun zu den Ländern, die in den letzten sieben Tagen nur knapp fünf Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt hat. Eine detaillierte Aufschlüsselung stellt das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) zur Verfügung.

Als Urlauber sollten Sie sich vor der Einreise jedoch über die jeweiligen Fallzahlen vor Ort informieren. Die Lombardei, Piemont, Emilia Romagna und Venezien gehören zu den regionalen Schwerpunkten. Je nach Region kann es auch sein, dass Touristenattraktionen, Hotels oder Restaurants nur begrenzt zugänglich sind. Zudem sind vielerorts eine Mund-Nase-Bedeckung und Einweghandschuhe in Geschäften vorgeschrieben.

Griechenland-Urlaub 2020 in Corona-Zeiten: Die aktuelle Lage

Griechenland gehört zu den beliebtesten Reiseländern der Deutschen und ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weniger stark vom Coronavirus betroffen. Das ECDC zählte in den letzten sieben Tagen knapp 2,7 Fälle pro 100.000 Einwohner. Damit ist Griechenland momentan eines der sichersten Länder bezüglich Corona. Aber Vorsicht: Bei der Einreise müssen Urlauber einen QR-Code vorzeigen, der mithilfe eines elektronisch ausgefüllten Formulars erzeugt wird. Erst vor Kurzem mussten zwei Urlauber aus Deutschland 500 Euro zahlen, weil sie die Voranmeldung nicht durchgeführt hatten.

Auch interessant: Deutsche Urlauber müssen 500 Euro Strafe bei Einreise nach Griechenland zahlen.

Niederlande trotz Corona: Das müssen Sommer-Urlauber beachten

Für viele Deutsche sind die Niederlande nur einen Katzensprung entfernt - und aufgrund niedriger Corona-Fallzahlen auch eine Überlegung wert. In den Niederlanden wurden in der letzten Woche nur knapp drei Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet. Zudem gibt es keine Grenzkontrollen zwischen den Niederlanden und Deutschland, sodass eine Einreise ohne Einschränkungen möglich ist.

Generell ist die Einreise aus Ländern erlaubt, in denen das gleiche oder ein niedrigeres Gesundheitsrisiko besteht. Deutschland ist derzeit auf einem ähnlichen Niveau wie die Niederlande. Wer mit dem Flugzeug einreist, muss vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen.

Sommer-Urlaub 2020 in Skandinavien: Norwegen trotz Corona entdecken

Besonders gering ist das Infektionsrisiko momentan in Norwegen. Nur ein Fall pro 100.000 Einwohner wurde in der letzten Woche gezählt. Seit dem 15. Juli ist zudem die Einreise aus bestimmten Ländern wieder erlaubt - darunter auch Deutschland. Wer direkt oder über Dänemark bzw. Finnland einreist, braucht sich nicht in Quarantäne zu begeben. Eine Einreise über Schweden ist nur zu empfehlen, wenn keine Übernachtung vorgenommen wird.

Quasi coronafrei: Sommer-Urlaub in Finnland

Finnland steht vielleicht nicht bei jedem auf der Liste für einen klassischen Sommer-Urlaub, doch wer wert auf ein geringes Corona-Risiko legt, ist hier richtig. In ganz Europa hat das skandinavische Land derzeit die niedrigsten Fallzahlen zu vermerken - 0,18 Fälle pro 100.000 Einwohner laut ECDC. Die meisten davon im Großraum Helsinki. Seit dem 13. Juli bestehen zudem keine Beschränkungen mehr für die Einreise aus Deutschland. Die Beschränkungen werden aber regelmäßig überprüft - ein Grenzwert von 8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner darf nicht überschritten werden.

Da in Finnland aber nur wenige Menschen leben, lassen sich Abstandsregelungen gut einhalten. Stattdessen haben Sie die Gelegenheit eine einzigartige Landschaft abseits großer Menschenmassen zu erkunden.

Lesen Sie auch: Finnland öffnet ab 13. Juli die Pforten für Touristen - darum ist es zur Corona-Zeit besonders attraktiv.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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