Southwest-Flugzeuge: Risse in Kabinendecke 

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Southwest hatte wegen der Kontrollen an 79 Maschinen am Wochenende etwa 600 Flüge abgesagt.

Yuma - Nach der Notlandung wegen eines Risses in der Kabinendecke einer Boeing 737-300 hat die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines an zwei weiteren Maschinen ähnliche Schäden festgestellt.

 Bei Inspektionen seien an den Flugzeugen kleine verdeckte Risse entdeckt worden, teilte Southwest am Sonntag in einer Erklärung mit. Experten würden nun über die Konsequenzen entscheiden.

Southwest hatte wegen der Kontrollen an 79 Maschinen am Wochenende etwa 600 Flüge abgesagt. Die Unglücksmaschine auf dem Weg von Phoenix nach Sacramento war am Freitag nach einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine in Yuma/Arizona notgelandet. Nach Angaben von Passagieren hatte die Maschine ein Loch in der Kabinendecke, durch das der Himmel zu sehen war. Einige Insassen verloren wegen Sauerstoffmangels das Bewusstsein, schwerer verletzt wurde niemand.

dapd

Die zehn gefährlichsten Flughäfen der Welt

Washington-Touristen kennen den nervigen Fluglärm über der US-Hauptstadt: Der Reagan National Airport befindet sich mitten in der Stadt zwischen zwei Flugverbotszonen. Piloten müssen beim Landen Gebäude wie das Pentagon und das CIA-Hauptquartier meiden und während des Starts schnell an Höhe gewinnen, um nicht ins Weiße Haus zu fliegen. © AP
Flughafen gefährlich
Der Anflug auf den Flughafen Santa Catarina ist eine Belastungsprobe für Flugpersonal und Passagiere. Piloten müssen für den Anflug speziell ausgebildet werden: Die Landebahn ist nicht nur extrem kurz, sondern verläuft auch noch direkt an einem Steilküstenabhang. Die Piloten müssen lange auf die Berge zufliegen und erst im letzten Augenblick das Steuer rechts herumreißen, um auf dem Rollfeld zu landen. © dpa
Die Rollbahn des Toncontin-Flughafens in Tegucigalpa (Honduras) ist mit 1863 Metern die weltweit kürzeste eines internationalen Airports. Größere Flugzeuge können hier nicht landen. Vor der Landung muss der Pilot bergiges Gelände überfliegen, primitive Navigationsausrüstung machen den Flughafen zusätzlich gefährlich. Bei schlechter Witterung müssen die Flugzeuge oft nach San Salvador ausweichen. © dpa
Insel Barra
Auf der westschottischen Insel Barra muss ein Sandstrand als Flugfeld herhalten. Die Größe des "Rollfelds" hängt ganz von den Gezeiten ab. Simple Autoscheinwerfer auf dem Parkplatz weisen Piloten nachts den Weg über die flache Bucht. © dpa
La Guardia und Newark
Viel beflogen, aber ziemlich gefährlich: der John F. Kennedy Airport in New York. Die Herausforderung für die Piloten besteht im Vermeiden von Flugzeugen anderer Flughäfen in der Nähe - La Guardia und Newark. Die Crew ist gezwungen, etwa 460 Meter Abstand und eine Sicht von knapp 8000 Metern zu haben, bevor sie die Landebahn anfliegen dürfen. © dpa
Am 9. November 2007 kam ein Flugzeug der Airline Iberia von der Landebahn in Quito, Ecuador, ab (Foto). Piloten fürchten die abschüssige Landebahn der ecuadorianischen Hauptstadt seit langem. Der Flughafen liegt nur wenige Minuten vom Finanzzentrum entfernt und ist umringt von einer Wohnsiedlung. Das Problem wurde jedoch erkannt. Ein neuer Flughafen einige Kilometer entfernt gebaut. © dpa
Am 19. Februar 2013 schließt der berüchtigte Flughafen in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito für immer. © AP
Der Flugplatz von Lukla in Nepal ist nur 527 Meter lang und 20 Meter breit. Die Landebahn neigt sich um 12 Grad, der Höhenunterschied zwischen beiden Endpunkten beträgt 60 Meter. Die Piloten haben nur einen Versuch, Durchstarten ist wegen der Hochgebirgslage unmöglich. Eine lebensgefährliche Angelegenheit: Auch eine Reisegruppe aus München stürzte hier 2008 in den Tod. © dpa
Die Startbahn der 13-Quadratkilometer-Insel Saba auf den Niederländischen Antillen ist gerade mal 400 Meter lang und säumt eine Steilküste. Der Flughafen der Karibikinsel ist außerdem sehr anfällig für Sturmböen. © dpa
Unglaublich: Eigentlich ist der Flughafen von St. Maarten, Karibik, nur für kleine und mittlere Jets geeignet. Piloten größerer Flieger müssen die Landebahn (2180 Meter lang) daher sehr tief über dem traumhaften Sandstrand von Maho Beach und seinen Urlaubern anfliegen und berühren dabei fast den zehn Meter hohen Sicherheitszaun. © dpa
Höchste Präzision erfordert der Landeanflug auf den Flughafen von Gibraltar, Südspanien. Der kleine Airport liegt zwischen der Bucht von Algeciras und dem Mittelmeer. Das Rollfeld ist knapp 1830 Meter lang. Wie auf den anderen kleineren Flughäfen brauchen Piloten hier eine Spezialausbildung. © dpa

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