Nach "Ehrenrunde"

Spektakuläre Landung: Air-Berlin-Pilot vom Dienst suspendiert

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Ein Pilot würdigte seine Crew und ihre Arbeit bei einem Landemanöver. Jetzt wurde er vom Dienst suspendiert.

Nach dem aufsehenerregenden Flugmanöver der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf ist der Pilot des Flugzeugs suspendiert worden.

Die Besatzung sei derzeit nicht im Flugdienst, teilte Air Berlin mit. Dies sei ein "normaler Prozess" bei der Untersuchung derartiger Vorfälle. Zuvor hatte die ZDF-Sendung "Frontal 21" darüber berichtet.

Abschiedslandung nach letztem Langstreckenflug

Das Flugzeug mit mehr als 200 Passagieren aus Miami war am Montag kurz vor der Landung durchgestartet und nach links über den Düsseldorfer Airport abgedreht. Nach einer Runde brachte der Pilot Flug AB 7001 sicher auf den Boden. "Frontal 21" zitiert den Piloten mit den Worten: "Wir wollten ein Zeichen setzen, einen würdigen und emotionalen Abschluss."

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erklärte am Dienstag, Air Berlin sei um eine Stellungnahme zu dem Manöver der A330 gebeten worden. Eine Antwort steht laut LBA derzeit noch aus.

Video aus dem Tower zeigt die Landung

Am Montag, 16. Oktober landete das letzte Langstrecken-Flugzeug von Air Berlin aus den USA in Düsseldorf. Dabei legte der Pilot eine spektakuläre Landung hin und richtete sich zudem mit einer emotionale Rede an Passagiere und Crew.

sca / dpa

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

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