Reiseverkehr

Startschuss in die Herbstferien sorgt für erhöhte Staugefahr

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Autofahrer sollten auf volle Strecken gefasst sein. Foto: Stefan Sauer

Herbstferienbeginn in zwei Bundesländern und Tag der Deutschen Einheit fallen am Wochenende zusammen. Das sorgt für gut gefüllte Autobahnen vor allem Richtung Berge und Meere.

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München - Autofahrer müssen am Wochenende (2. bis 4. Oktober) mehr Reisezeit einplanen. Die Herbstferien-Starts in Nordrhein-Westfalen und Thüringen sorgen gemeinsam mit dem Tag der deutschen Einheit für volle Autobahnen.

Speziell auf den Strecken von Nordrhein-Westfalen Richtung Alpen und Nord- sowie Ostsee rechnet der Auto Club Europa (ACE) am Samstag mit massiven Verkehrsbehinderungen.

Der ADAC beruhigt aber: Die Staulängen sollten bei weitem nicht an die Dimensionen des Sommers herankommen. Weiterhin voll bleibt es in und um München, wo das Oktoberfest am Sonntag zu Ende geht. Mit Staus ist vor allem auf folgenden Strecken zu rechnen:

A 1 Köln - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgarden
A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin
A 3 Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau, beide Richtungen
A 4 Aachen - Köln - Olpe, Erfurt - Chemnitz - Dresden
A 1 / A 3 / A 4 Umfahrung Köln
A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte, beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen
A 67 Frankfurt - Mannheim, beide Richtungen
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn, beide Richtungen
A 93 Kufstein - Inntaldreieck
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Wer nach Österreich und weiter Richtung Südosten fährt, muss durch die wieder eingeführten Grenzkontrollen Verzögerungen einkalkulieren. Staus drohen in den österreichischen Alpen auf der A 1 (West-), A 10 (Tauern-), A 12 (Inntal-), A 13 (Brennerautobahn) sowie dem Fernpass (B 179), erklärt der ADAC. In Italien kann es auf der Brennerstrecke (A 22/ SS 12) voll werden, in der Schweiz ist auf der A 1 (St. Gallen - Bern) und der A 2 (Basel - Chiasso) mit mehr Verkehr zu rechnen.

Der ADAC weist außerdem auf die Sperrung des Arlbergtunnels hin. Reisende umfahren über den Arlbergpass oder den Fernpass. In manchen Alpen-Regionen drohen schon winterliche Verhältnisse, warnt der ACE und rät, betroffene Strecken nur mit Winterreifen zu befahren.

dpa/tmn

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