Erhöhtes Risiko beim Wandern

Steinschlag wird meist durch Menschen ausgelöst

+
Ein Schild warnt an einem Wanderweg bei Füssen (Bayern) vor Steinschlag. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Steinschlag ist eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Wanderer. Was kaum jemand weiß: Die meisten Vorfälle werden dabei von den Wanderern selbst ausgelöst. Da sich das Lostreten eines Steins kaum verhindern lässt, gibt es eine wichtige Regel.

München (dpa/tmn) - Auf vielen alpinen Wanderrouten besteht die Gefahr von Steinschlag - dieser wird meist durch Menschen ausgelöst. "Das Risiko steigt mit der Anzahl der Wanderer", bestätigt Robert Mayer, Ausbildungsleiter vom Deutschen Alpenverein (DAV).

Steine werden meist von Personen losgetreten und können dann andere Wanderer treffen, die weiter unten am Berg unterwegs sind. Das gilt dem Experten zufolge vor allem in anspruchsvollem Wandergelände.

Steinschlag lässt sich nie ganz verhindern. Dass ein Wanderer mal einen Stein lostritt, sei nicht zu verhindern. "Das passiert den besten Bergsteigern", sagt Mayer. Wichtig ist es dann, schnell zu reagieren: Derjenige, der den Stein gelöst hat, sollte sofort und hörbar "Achtung Stein" rufen, um andere zu warnen. Ein Helm sei auf alpinen Wanderwegen und Steigen aber nicht üblich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.