Freizeitpark im dänischen Billund wartet in diesem Sommer mit neuen Themen auf – 59 Millionen Steine verbaut

Sternenkrieger erobern Legoland

Fachsimpeln unter StarWars-Jüngern: Sternenkrieger jeden Alters kommen in der neuen Themen-Welt im Lego-Miniland voll auf ihre Kosten. Der mächtige „Hav A6 Juggernaut“ etwa zieht die Blicke aller Fans der Weltraum-Saga auf sich. Foto: Busch

Kaum zu glauben, welchen Kreativschub der Anblick von Unmengen bunter Plastikbaustein-Bauwerke bei einem siebenjährigen Tüftler auszulösen vermag: Legoland sehen, heimkommen und losbauen ist eins. Wobei es höchst tragisch ist, dass das Kinderzimmer nicht annähernd jenen unermesslichen Steinchenvorrat birgt, der den Baumeistern in der wohl bekanntesten dänischen Touristenattraktion zur Verfügung steht.

Sagenhafte 59 Millionen Lego-Steine wurden seit 1968, als der erste Freizeitpark seiner Art in Nordeuropa eröffnete, verbaut. Attraktionen aus aller Welt im Kleinformat wie das Mount-Rushmore-Modell mit den vier US-Präsidenten, die New Yorker Freiheitsstatue oder das indische Taj Mahal lassen die Besucher beim Spaziergang über das 140 000-Quadratmeter-Gelände unweit der Kleinstadt Billund Bauklötze staunen.

Wo sonst kann man alle sieben Weltwunder und die europäischen Hauptstädte dazu an einem Tag besichtigen – ohne dass es den Kindern dabei langweilig wird?

Seit diesem Sommer ist sogar noch eine Invasion aus dem All im Preis inbegriffen: Clone-Trooper, Battle-Droid-Figuren und weitere Helden und Schurken aus der Star-Wars-Saga haben samt ihren Super-Raumschiffen, Kampfrobotern und sonstigem Equipment (in freundlicher Absicht) das Miniland erobert. Mutige Erdlinge können hier per Knopfdruck die Feuerkraft des mächtigen „Hav A6 Juggernaut“ testen.

Kaum weniger Gruselfaktor verspricht ein weiterer Neuzugang des Parks: Im Atlantis-Aquarium „Sea life“ winkt eine der größten Krabben der Welt mit ihren zwei Meter langen Zangenarmen den Mutigen zu, die sich trauen, das Untier aus nächster Nähe aus einer Glaskuppel heraus zu bestaunen.

Szenerien aus aller Welt

Obwohl sich die kunterbunte Erlebniswelt im dänischen Billund dank zahlreicher rasanter Fahrgeschäfte und Mitmach-Aktivitäten wie Achterbahn, Piraten-Lagune, Wikingerfloß-Tour und Kanu-Abenteuer (Nasswerden gehört dazu!) zum klassischen Freizeitpark für die ganze Familie gemausert hat, bildet das Miniland mit seinen detailverbliebten Bauwerken und kunterbunten Szenerien aus aller Welt immer noch das Herzstück des Parks.

In Städten und Dörfern, zu Wasser und in der Luft tummeln sich Lego-Figürchen, ziehen Eisenbahnen, Schiffe, Autos und Flugzeuge ihre Bahnen. Windmühlen drehen sich am Kanalufer und Segelboote wie Container-Frachter dümpeln im Hafenbecken. Über 20 Millionen Steine wurden allein hier verbaut - alles im Maßstab 1:20 bis 1:40.

Für die jüngsten Parkbesucher gibt es eine Duplo-Welt mit extragroßen Bausteinen, wo neben Spielen auch Autos und Figuren zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren einladen.

Man ahnt es bereits: Am Ende eines langen Legoland-Tages haben fast alle Kinder (und Väter) viele neue Baumeister-Ideen. Und zuhause viel zu wenig Steine. Rettung verspricht der wohlsortierte Lego-Shop direkt am Ausgang. Nicht zu verfehlen.

Von Gisela Busch

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