48 Stunden in Bratislava

+
Direkt an der Donau gelegen: Bratislava ist der geographische Mittelpunkt Europas und hat Touristen viel zu bieten.

Die Reise zum geographischen Mittelpunkt Europas führt direkt nach Bratislava. Die charmante Altstadt, Burgen und Kathedralen, deftige slowakische Küche und ein vielseitiges Nachtleben zieht seit der Unabhängigkeit der Slowakei immer mehr Besucher an.

Die Donaumetropole hat die kommunistische Herrschaft längst hinter sich gelassen und blickt lebhaft nach vorn. Und zwischen historischen Kulturdenkmälern und modernen Shoppingcentern ist immer noch die kaiserliche und königliche Gemütlichkeit der Kaffeehäuser zu genießen.

Wer über die schöne blaue Donau nach Bratislava reist, kann gleich am modernen River Park im Stadtzentrum anlegen und im eleganten Kempinski einchecken. Der Ausblick reicht über die Altstadt und den Burgberg, alternativ zeigen die Fenster in Richtung Donau und Flussauen.

Malerische Altstadt

Der erste Weg führt in die kleine, aber malerische Altstadt Bratislavas. Entlang der kopfsteingepflasterten Gassen und der pastellfarbenen Rokoko-Gebäude aus dem 18. Jahrhundert reihen sich unzählige, kleine Läden und Restaurants aneinander. Der Hauptplatz Hlavné nimestie bildet mit dem Rolandbrunnen das farbenprächtige Herz der Stadt. Gleich um die Ecke befinden sich auch der Primatialpalast mit seiner rosafarbenen Fassade und das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert mit seinen schönen Dachziegeln. Der Stadtkern ist übersät von kleinen Läden mit Designer-Mode, Schmuck oder Souvenirs. Das beliebteste Fotomotiv der Stadt ist Cumil – der Gaffer. Die Bronzefigur lugt seit 1997 in der Altstadt aus einem Abwasserkanal.

Am Wochenende ist es bei den Einheimischen Tradition, zu einem der Wochenmärkte in Bratislava zu gehen. Auf dem großen Zentralmarkt Mileticova im Nordosten der Stadt gibt es hausgemachte Produkte von bäuerlichen Betrieben aus der Region. Neben Pilzen, eingelegten Gurken und heimischen Käsesorten wird aber auch eine große Auswahl an Kleidung oder Handtaschen geboten,

Der Aufstieg zum Wahrzeichen Burg Bratislava ist besonders bei sonnigem Wetter ein Muss. Der historische Bau brannte 1811 vollständig nieder und wurde nach dem zweiten Weltkrieg renoviert. Erst wurde dort der tschechoslowakische Bund geschlossen, später fand die Unterzeichnung der slowakischen Verfassung statt. Heute glänzt das Kulturdenkmal in strahlendem Weiß.

Zur Stärkung bietet das Kaffé Mayer hervorragenden Kaffee und typisch slowakische Mehlspeisen der angeschlossenen Konditorei. Das traditionsreiche Wiener Kaffeehaus wurde 1873 vom Hofkonditor Julius Mayer gegründet. Die gemütliche Einrichtung aus der Gründerzeit erinnert noch heute an die vergangene Zeit.

Von Brigitte Bonder

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.