Der Termin steht felsenfest

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Großer Andrang: Vor Kurzem begann am Flughafen Kassel der Probebetrieb. 10 000 Menschen hatten sich für die Teilnahme dafür beworben.

Am 4. April wird der neue Flughafen Kassel-Calden offiziell eröffnet – und schon heute ist vieles bereit für einen erfolgreichen Start.

So begann jetzt der Probetrieb des Airports. Dafür wurden 7000 freiwillige Testpassagiere ausgewählt. 10 000 Menschen hatten sich für den Übungsbetrieb beworben.

Am ersten Test-Tag standen 30 der 7000 am Check-In-Schalter, gaben ihr Gepäck auf und mussten mehrmals durch die Sicherheitskontrolle. Fast sah es so aus, als würden schon die ersten Passagiere nach Mallorca oder Antalya fliegen. Doch das wird erst dann der Fall sein, wenn der Airport offiziell eröffnet wird. Dass der Termin 4. April eingehalten wird, daran lassen die Verantwortlichen des Flughafens keine Zweifel aufkommen.

Feuertaufe für die Flughafen-Crew

Mit dem Probetrieb will man erkunden, ob auch alles richtig funktioniert im und am neuen Flughafen. Denn nicht nur der Flughafen selbst, auch die Mitarbeiter des Airports müssen nun ihre Feuertaufe bestehen. Sie sind allesamt neu im Geschäft – 125 wurden bisher eingestellt und müssen nun Flughafen lernen. Die Frauen, die die Passagiere einchecken, waren früher etwa Verkäuferin, Werbegrafikerin oder Sekretärin.

Schon am ersten Probe-Tag machten sie ihren Job vorzüglich, lobten die Experten der Frankfurter Flughafen-Betreibers Fraport, die den Test beobachteten. Der wird jeweils dienstags und donnerstags in den nächsten drei Monaten fortgesetzt. Höhepunkt der Tests wird der 14. März sein – dann werden sich 1200 Probepassagiere auf dem Flughafen tummeln. Geübt wird dann die Evakuierung des proppevollen Flughafens. Die Bundespolizei, so das Drehbuch der Probe, hatte vorher ein herrenloses Gepäckstück im Flughafen gefunden. Aus Sicherheitsgründen müssen daraufhin alle Passagiere den Flughafen verlassen.

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Nicht ganz so spektakulär wird es zugehen, wenn die Mitarbeiter lernen, mit besonderen Kundenwünschen umzugehen. Wenn etwa jemand unbedingt den Kinderwagen mit in den Passagierraum des Flugzeuges mitnehmen will oder ein Surfbrett transportiert werden muss.

Und dann wird es noch den renitenten Passagier geben, der am Ballermann auf Mallorca zu tief ins Glas guckte und nun nach der Landung in Kassel-Calden randaliert. Aber auch der wird sicher die seltene Ausnahme bleiben. (tho)

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