Teurer Franken: Schweiz-Urlauber können noch etwas sparen

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Nachdem die Schweizerische Nationalbank den Wechselkurs des Franken freigegeben hatte, verteuerte sich die Währung um gut 20 Prozent. Damit bekommen Touristen für einen Euro weniger Schweizer Franken als zuvor. Foto: Oliver Berg

Frankfurt (dpa/tmn) - Mit der Freigabe des Frankenwecheselkurses ist der Urlaub in der Schweiz schlagartig teurer geworden. Die Schweizer Touristiker bemühen sich, die Urlauber zu halten - mit besonderen Angeboten:

Die Schweiz reagiert mit ersten Sonderangeboten auf die Aufwertung des Schweizer Franken. Hier ein Überblick:

- In vielen Schweizer Hotels und Geschäften gibt es Vorzugspreise: Für 1 Euro bekommen Urlauber bis zu 1,30 Franken, erklärt Schweiz Tourismus. Der derzeitige Kurs liegt eigentlich bei rund 1,05 Franken pro Euro.

- Der Tourismusort Grächen im Wallis setzt seine Kampagne "Grächen Euro 1,35" zwischen dem 7. März und 12. April fort: Urlauber bekommen bei den teilnehmenden Leistungsträgern einen fixen Kurs von 1,35 Franken je Euro. Das gilt für Hotels, Skipässe, Ausflüge, Sportgeschäfte und mehr.

- Der Preis für das Tagesticket im Skigebiet Samnaun/Ischgl bleibt bei 45 Euro.

- Im grenzübergreifenden Skigebiet Portes du Soleil wurden die Preise um 15 Prozent gesenkt.

- Die Wintersportgebiete Arosa-Lenzerheide und Saas Fee haben auf www.wir-bieten-mehrwert.ch kostenlose Zusatzleistungen und Spezialangebote aufgelistet. In Graubünden ist Ähnliches geplant.

Nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Wechselkurs des Franken freigegeben hatte, verteuerte sich die Währung um gut 20 Prozent. Damit bekommen Touristen für einen Euro entsprechend ein Fünftel weniger Schweizer Franken als zuvor und können sich deshalb weniger leisten.

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