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Trinkgeld im Urlaub: Wie viel ist in Italien, Griechenland & Co. angemessen?

Kellnerin serviert Gast ein Bier im Straßencafe.
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Viele Urlauber fragen sich, wie viel Trinkgeld im Urlaub angemessen ist.

Fragen Sie sich beim Urlaub in Italien, Frankreich oder Griechenland auch regelmäßig, wie viel Trinkgeld in Restaurants und Bars üblich ist? Hier gibt’s die Antworten.

Ob und wie viel Trinkgeld nach einem Café-, Bar- oder Restaurantbesuch erwünscht beziehungsweise erwartet wird, variiert ja bekanntlich von Land zu Land.

Um nicht unhöflich und geizig zu erscheinen, macht es grundsätzlich Sinn, sich vor Urlaubsantritt über die Gebräuchlichkeit von Trinkgeld am gewünschten Reisedomizil zu informieren.

Obwohl natürlich jeder für sich wissen muss, wie viel ihm das kulinarische Erlebnis nun wert war, ist es definitiv hilfreich, sich mit den Gepflogenheiten an verschiedenen Reisezielen vertraut zu machen – dann müssen Sie sich das nächste Mal im Urlaub bei der Trinkgeldfrage nicht den Kopf zerbrechen. Folgend nun die „Trinkgeld-Regeln“ für fünf der beliebtesten Reiseziele der Deutschen*.

Trinkgeld in Frankreich: Was ist üblich?

In Frankreich besteht keine Pflicht Trinkgeld zu geben, was nicht heißt, dass man sich nicht trotzdem über ein paar Euro als Anerkennung einer gelungenen Serviceleistung freut.

Während in Restaurants auf den meisten Rechnungen bereits eine Servicepauschale von 15 Prozent unter „Service compris“ verrechnet ist - weshalb sich ein zusätzliches Trinkgeld eigentlich erübrigt -, ist es in Bars und Straßencafés grundsätzlich unüblich Trinkgeld zu geben.

Wer seine Zufriedenheit trotzdem nochmals verdeutlichen will, kann dies natürlich dennoch tun und nach Lust und Laune Trinkgeld draufzahlen.

Einfach direkt beim Bezahlen aufzurunden, wird allerdings eher ungern gesehen und gerne auch einfach vom Kellner überhört. So bekommen Sie Ihr Rückgeld eventuell als solches wieder komplett zurückgezahlt.

Großbritannien und Irland: Werfen Sie einen Blick auf die Rechnung

Auch in Großbritannien wird in Restaurants oftmals eine Servicepauschale von 15 Prozent, in Irland von höchstens 10 Prozent unter der Anmerkung „service charge“ oder „service fee“ berechnet. Hier darf weniger Trinkgeld gegeben, beziehungsweise einfach ganz darauf verzichtet werden. Wenn das nicht der Fall sein sollte, ist es sinnvoll irgendwo in diesem Bereich Trinkgeld zu geben.

In Pubs wird in der Regel direkt nach der Bestellung bezahlt und am besten kein Trinkgeld gegeben. Lieber laden Sie den Barkeeper auf einen Drink ein.

Falls Sie ein Trinkgeld-Glas auf dem Tresen entdecken sollten, können Sie selbstverständlich auch das mit Kleingeld füttern.

Griechenland, Spanien und Italien verhalten sich ziemlich gleich was die Trinkgeld-Frage angeht. Hier muss nach einem Restaurantbesuch nicht zwingend ein exaktes Trinkgeld ausgerechnet werden. Als Zeichen der Zufriedenheit mit dem geleisteten Service, reicht ein ungefähres Trinkgeld von etwa 10 bis maximal 15 Prozent. Das kann einfach in Form von Bargeld auf den Tisch oder der Rechnung beigelegt werden.  

Griechenland-Urlaub: Beim Trinkgeld nicht geizen

In Griechenland wird mit einem Trinkgeld als zusätzliche Entlohnung der Servicekraft gerechnet. Es beträgt üblicherweise mindestens 10 Prozent. Weniger als das sollte wirklich nur im Falle von ausgesprochener Unzufriedenheit gegeben werden. Hier begleichen Sie am besten Ihre Rechnung, warten auf Ihr Rückgeld und lassen anschließend das Trinkgeld diskret in bar auf dem Platz zurück oder geben es nach Kartenzahlung persönlich an die zuständige Servicekraft.

In Tavernen hingegen reicht es, wenn Sie den Rechnungsbetrag einfach nur aufrunden.

In der Regel lässt man so oder so etwas vom Rückgeld am Tisch liegen.

So rechnen Sie die 10 Prozent Trinkgeld ganz einfach im Kopf:

10 Prozent von 65 Euro

-> 65 : 10 = 6,5

-> 10 Prozent von 65 Euro sind 6,50 Euro

Italien-Urlaub: So viel Trinkgeld ist angemessen

In Italien ist es eigentlich unüblich in einem Restaurant Trinkgeld zu geben. Meistens wird Gästen zusätzlich eine extra Gebühr für Gedeck und serviertes Brot berechnet, die auf Ihrem Beleg als „coperto“ vermerkt wird. Dieser Betrag hat aber nichts mit dem Service zu tun und geht direkt an das Restaurant.

Auch hier können Sie allerdings mit einem Trinkgeld in Höhe von ein, zwei Euro nichts falsch machen, solange Sie dieses nicht persönlich dem Kellner überreichen, sondern einfach auf dem Tisch oder Rechnungstablett liegen lassen.

Lesen Sie auch: Italien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

So geben Sie Trinkgeld in Spanien

Auch in Spanien wird sich über ein Trinkgeld gefreut. Fünf bis zehn Prozent Trinkgeld in bar sind auch hier wieder auf dem Platz zu hinterlassen ohne sie als große Geste ans Personal auszuzahlen. Hierbei gilt es allerdings als unhöflich, Trinkgeld in kleinen Cent-Münzen zu bezahlen. Verwenden Sie lieber große Münzen oder kleine Scheine. Manchmal finden Sie, meistens in kleinen Cafés und Bars, aber auch kleine Schalen und Spardosen, in die Sie gut und gerne etwas Kleingeld legen dürfen. (Clara Kistner) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Spanien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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