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Türkei-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln

Luftaufnahme des Kaputaş-Strandes in der Türkei mit Sonnenschirmen und wenigen Strandgästen.
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Die Türkei ist normalerweise ein beliebtes Reiseziel für den Sommerurlaub. In Corona-Zeiten gelten aber einige Regeln.

Die Türkei ist normalerweise ein beliebtes Reiseziel für einen schönen Strandurlaub. Aber auch hier sorgt die Corona-Pandemie für strengere Regeln.

Die Corona-Pandemie ist auch an der Türkei in den letzten Monaten nicht spurlos vorbeigegangen. Das Land am Bosporus kämpft immer wieder gegen hohe Fallzahlen und wird deshalb von der Bundesregierung auch als Hochrisikogebiet eingestuft. Was Sie deshalb aktuell bei einem Türkei-Urlaub wissen sollten, erfahren Sie hier.

Corona-Inzidenz und Delta-Variante: die aktuelle Lage in der Türkei

Die 7-Tage-Inzidenz in der Türkei ist mit einem Wert von 163 (Stand: 2. September) derzeit etwas höher als in anderen beliebten Sommerreisezielen – aber noch niedriger als in Griechenland*. Da die Zahl zudem deutlich über der Grenze von 100 liegt, besteht eine Einstufung als Hochrisikogebiet durch die Bundesregierung. Der Anteil der Delta-Variante liegt derzeit bei 72,3 Prozent, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Damit ist die Virusvariante mittlerweile ähnlich oft vertreten wie in anderen Urlaubsdestinationen. Die Impfquote liegt laut aktuellen Daten der John Hopkins Universität bei 43,94 Prozent (Stand: 2. September) vollständig Geimpfter.

Das sind die aktuellen Einreise-Regeln für die Türkei

Alle Reisenden über sechs Jahren müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise in die Türkei ein elektronisches Formular ausfüllen – es ist auch in deutscher Sprache vorhanden. Daraus wird automatisch ein persönlicher „HES-Code“ generiert, der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss. Der Code kann zudem in der Türkei per SMS oder über eine Smartphone-App erlangt werden.

Abgesehen davon benötigen alle Reisenden über sechs Jahren, die auf dem Luft-, Land- oder Seeweg einreisen, einen negativen Corona-Test. Akzeptiert werden PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind, sowie Antigen-Schnelltests, die maximal 48 Stunden alt sind. Alternativ kann ein amtlicher Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, bei der die letzte Impfdosis zwei Wochen zurückliegt, vorgelegt werden. Auch eine amtliche Dokumentation über eine Genesung von einer Covid-19-Erkrankung, die nicht älter als sechs Monate ist, ist erlaubt. Flugreisende müssen ihre Nachweise schon beim Check-in am Abflughafen vorzeigen.

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Türkei-Urlaub: Diese Regeln gelten vor Ort

In der Türkei besteht die Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum, wie das Auswärtige Amt informiert. Dazu gehören laut ADAC zum Beispiel Plätze, Straßen, Märkte und Parks, aber auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder sogar am Strand muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zudem muss zu anderen Personen ein Abstand von mindestens drei Schritten eingehalten werden. Obendrein gilt ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit.

Restaurants und Cafés sowie Einkaufszentren, Kinos oder Theater haben geöffnet. Wer aber Gastronomie, Hotels oder Einkaufszentren betritt bzw. innertürkische Zug- oder Busfahrten unternimmt, muss den HES-Code parat haben. Bei Verstößen kann es zu hohen Bußgeldern kommen.

Das müssen Sie bei der Rückkehr nach Deutschland beachten

Seit 1. August ist die neue Corona-Einreiseverordnung in Kraft, die von allen ungeimpften Reisenden ab zwölf Jahren einen negativen Corona-Test bei der Rückkehr verlangt. Geimpfte und Genesene mit entsprechenden Nachweisen sind davon ausgenommen. Da die Türkei ein Hochrisikogebiet ist, braucht es außerdem eine digitale Einreiseanmeldung. Obendrein gilt eine zehntägige Quarantänepflicht, die vorzeitig beendet werden kann, wenn ein der Impf- oder Genesenennachweis bzw. der negative Test über die digitale Einreiseanmeldung übermittelt wird. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Italien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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