Sicherheit, Unterlagen und Kosten

Was muss ich im Türkei-Urlaub unbedingt beachten?

+
Die Türkei ist ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Eine Reise dorthin ist günstig, erholsam - aber kann auch teils sehr gefährlich sein.

Die Türkei ist nach wie vor ein beliebtes Reiseziel, trotz einiger Krisen, die das Urlaubsland erlitten hat. Doch wie sicher ist eine Reise in die Türkei eigentlich noch?

Update 28.02.2017: Weitere günstige Alternativen für den Sommerurlaub finden Sie hier.

Wie gefährlich ist ein Türkei-Urlaub? Kann ich meiner Familie eine Reise dorthin überhaupt zumuten? Unsere Redaktion erklärt Ihnen, was bei einer Reise in das beliebte Urlaubsland alles zu beachten ist.

Sicherheitsvorkehrungen für die Türkei

Auskunft kann hierbei das Auswärtige Amt geben. Die Infos zur aktuellen Sicherheitslage werden ständig aktualisiert und geben einen guten Blick über derzeitige Spannungen in der Türkei.

Da die Lage in dem beliebten Urlaubsland immer wieder sehr unruhig sein kann, empfiehlt es sich, sich vor der Buchung der Reise auf der Homepage des Auswärtigen Amtes, welche (touristischen) Gebiete davon betroffen sind, zu erkundigen. Je nach Fall oder Grad der Sicherheitsgefährdung kann hier nämlich auch eine ernstzunehmende Reisewarnung ausgesprochen und mit berücksichtigt werden. Außerdem ist es ratsam, immer wieder vor Antritt der Reise die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Gesundheitscheck

Es empfiehlt sich, besonders bei Kleinkindern, nochmal den Impfschutz aufzufrischen. Dazu zählen Tetanus, Masern oder Hepatitis A und B. Grundsätzlich wird eine Impfung allerdings von der türkischen Regierung nicht vorgeschrieben.

Türkeiurlaub: Reiseunterlagen mitnehmen

Sie haben vor, die Feiertage über in die Türkei zu reisen? Dann vergessen Sie nicht, alles Notwendige dafür einzupacken. Besonders wichtig ist es, einen Reisepass oder einen Personalausweis dabei zu haben. Kinder benötigen einen eigenen Kinderpass. Ein Visum ist allerdings für bis zu 90 Tage nicht nötig.

Reisenden in der Türkei wird zudem dringend empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten und immer ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen. Im Reiseverkehr kann es schließlich weiterhin zu Beeinträchtigungen und insbesondere zu verstärkten Sicherheitskontrollen an den Flughäfen kommen.

Außerdem wird Urlaubern geraten, mit ihrem jeweiligen Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie immer in engem Kontakt zu bleiben. Der Grund: Falls sich Flüge verschieben oder sich die politische Lage in der Türkei einmal verschärft, haben sie so jederzeit einen Ansprechpartner. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, in gefährlichen Fällen aus dem Land so schnell wie möglich ausreisen zu können.

Reiseangebote und Frühbucherrabatte nutzen

Trotz politischer Spannungen im Land gilt die Türkei als ein sehr gast- und kinderfreundliches Urlaubziel. Wer spontan in den Urlaub fahren möchte und den die Lage nicht allzu beunruhigt, der findet auch Last-Minute wahre Urlaubs-Schnäppchen und Frühbucherrabatte.

Allein die Flugpreise sinken stetig, aber auch Pauschalreisen locken mit immer günstigeren Angeboten. Diese beginnen bereits inklusive Hotel, 24-Stunden-Verpflegung, Flug und Transfer für sieben Tage bei nur etwa 200 Euro. Der Flug dauert etwa drei Stunden, je nach Abflughafen.

Geld wechseln in der Türkei

Die offizielle Währung der Türkei ist die Türkische Lira. Der Wechselkurs liegt momentan bei etwa vier Lira für einen Euro. Doch er unterliegt natürlich immer wieder Schwankungen.

Gut zu wissen: In den touristisch gut erschlossenen Ferienorten wie Side oder Antalya ist ein Umtausch in die Landeswährung nicht zwingend notwendig, bei Reisen ins Landesinnere braucht man hingegen TL.

Wechselstuben gibt es an den Flughäfen, in Postämtern und auch in jeder größeren Ortschaft. Geldautomaten stehen in den Ferienorten inzwischen fast an jeder Ecke zur Verfügung.

Verhaltensregeln in der Türkei

Da die Türkei ein muslimisch geprägtes Land ist, wird empfohlen, sich an öffentlichen Plätzen oder religiösen Stätten am ganzen Körper zu bedecken. Sie dürfen ruhig leichte Sommerkleidung tragen – aber bitte mit langen Ärmeln und Beinen. Am Strand dürfen Sie hingegen selbst entscheiden, wie freizügig sie sich zeigen wollen.

Sommer, Sonne - und Sicherheit? Viele Urlauber haben Angst

Meiden deutschen Urlauber die gesamte arabische Welt? Unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und allen voran Dubai widerlegen diese These. Foto: Philipp Laage
Meiden deutschen Urlauber die gesamte arabische Welt? Unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und allen voran Dubai widerlegen diese These. © Philipp Laage
Die Türkei ist derzeit das größte Sorgenkind der Touristiker. In vielen Resorts gibt es derzeit zahlreiche freie Liegen. Foto: Thomas Eisenhuth
Die Türkei ist derzeit das größte Sorgenkind der Touristiker. In vielen Resorts gibt es derzeit zahlreiche freie Liegen. © Thomas Eisenhuth
Ägypten ist zu einem chronischen Wackelkandidaten geworden. Foto: Philipp Laage
Ägypten ist zu einem chronischen Wackelkandidaten geworden. © Philipp Laage
In der Vergangenheit war Abu Simbel mal eine stark frequentierte Touristendestination. Doch der Tourismus entlang des Nils liegt seit einiger Zeit brach. Foto: Philipp Laage
In der Vergangenheit war Abu Simbel mal eine stark frequentierte Touristendestination. Doch der Tourismus entlang des Nils liegt seit einiger Zeit brach. © Philipp Laage
Bewaffnete Sicherheitskräfte nach den Anschlägen am Strand des Hotels Imperial Marhaba in Sousse: Der Terror hat Tunesien stark getroffen, der Tourismus leidet. Experten schätzen, dass sich das Land davon so schnell nicht erholen wird. Foto: Mohamed Messara
Bewaffnete Sicherheitskräfte nach den Anschlägen am Strand des Hotels Imperial Marhaba in Sousse: Der Terror hat Tunesien stark getroffen, der Tourismus leidet. Experten schätzen, dass sich das Land davon so schnell nicht erholen wird. © Mohamed Messara

Von Jasmin Pospiech

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.