Vorsicht Badeverbot

Darum ist Schwimmen im Meer so gefährlich

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Wegen starker Strömung herrscht am Timmendorfer Strand ein Badeverbot.

Nach Badeunfällen an der Ostseeküste wehen rote Flaggen am Strand. Wer hier ins Meer geht riskiert sein Leben. Urlauber, sollten wissen, warum Schwimmen gerade in Strandnähe gefährlich ist.

An Ost- und Nordsee warnen die Behörden vor starken Strömungen. Ein starker, anlandiger Wind und Wellengang machen das Schwimmen in der Nord- oder Ostsee zurzeit teilweise gefährlich. Doch auch an vielen Küsten in Europa können selbst nur 20 bis 30 Meter vom Strand überaus gefährliche Unterströmungen im Wasser auftreten. Diese Gefahr gibt es auch an scheinbar harmlosen Stränden am Mittelmeer oder am Atlantik.

Die sogenannten Brandungsrückströme auch Rip-Strömungen genannt, entwickeln einen so kraftvollen Sog, der Badende ins offene Meer hinauszieht. Selbst erfahrene Schwimmer geraten in so einer Situation schnell in Panik und versuchen gegen die Strömung anzuschwimmen, oft mit tödlichen Folgen. 

Wer in eine Unterströmung gerät sollte nicht gegen die Strömung schwimmen. Sondern immer seitwärts aus der Strömung schwimmen.

So entsteht die gefährliche Strömung 

Wellen treffen in ganzer Breite auf den Strand. Doch hindern beispielsweise Sandbänke die Wassermassen am Rückfluss ins offene Meer, wird es an einer anderen Stelle zurück gespült. An dieser Stelle kommt es dann zu einer Brandungsströmung. Die Strömungen entstehen im vorderen Strandbereich und setzten sich in der Brandungszone bis hinter die sich brechenden Wellen fort. 

Badeverbot beachten

Rote Flaggen an den Stränden signalisieren immer ein Badeverbot. Vorsicht ist aber auch schon bei gelben Flaggen geboten. Sie werden dann gehisst, wenn die Bedingungen vor Ort nur für geübte Schwimmer geeignet sind.

Derzeit sind an den Küsten von Nord- und Ostsee täglich rund 450 Retter der DLRG im Einsatz. Immer wieder ignorieren Urlauber die aufgestellten Warnschilder und schwimmen trotz roter Flagge im Meer. 

ml

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