Städtereisen-ABC

Uppsala: Mystische Geschichte und Wikingerhochburg

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Uppsala lockt mit vielen spannenden Monumenten und historischen Kulturschätzen.

Kulturelle Highlights, spannende Geschichte und ein reges Universitätstreiben machen Uppsala zum internationalen Touristen- und Studentenmagneten.

Die größte Kirche Skandinaviens, die älteste Universität im Norden Europas und mystische Wikinger-Königsgräber: Das schwedische Uppsala kann sich an spannenden Sehenswürdigkeiten mit der Hauptstadt Stockholm locker messen.

Der Grund: Die viertgrößte Stadt Schwedens lockt mit seiner interessanten Geschichte und seinem pulsierenden Studentenleben jährlich zahlreiche Reisende an.

Uppsala: Historische Kulturgeschichte trifft buntes Studententreiben

Erstes Ausflugsziel ist für viele sogleich die altehrwürdige Universität. Sie wurde bereits 1477 gegründet. Der rote Ziegelbau sieht zwar von außen sehr schlicht aus, doch im Innern des Hauptgebäudes weht dem Besucher der Wind der Zeit um die Nase.

Wie zum Beispiel in der alten Universitätsbibliothek Carolina Rediviva, in der bereits als besonderes Schmankerl ein Blatt der Silberbibel Codex Argenteus (ein spätantikes Evangeliar in gotischer Silberschrift) auf ihn wartet.

Weiter geht es zum Gustavianum, einem berühmt-berüchtigten ehemaligen Anatomielehrsaal, das sich in der Kuppel des Gebäudes befindet. Dort werden Sie durch das "anatomische Theater" des schwedischen Universalgelehrten Olof Rudbeck geführt.

Uppsalas Universität zählt insgesamt 30.000 Studenten, die hier täglich fleißig lernen - bevor sie abends in eine der zahlreichen Bars der Innenstadt weiterziehen.

Touristenmagnet Uppsala: Bedeutende Kirchenschätze und Krönungsort schwedischer Könige

Gleich gegenüber der Universität befindet sich die Domkyrkan (zu deutsch: "Domkirche"). Sie gilt nicht nur als die älteste, sondern auch höchste Kirche Nordeuropas. Angeblich soll sie laut der Touristeninformation Uppsala "genauso lang wie hoch sein: 118,7 Meter".

Noch länger dauerte es allerdings, dieses bedeutende religiöse Monument zu erbauen – es brauchte fast zwei Jahrhunderte, um es fertigzustellen. Doch das hat sich gelohnt: Schließlich wurden hier seitdem zahlreiche schwedische Könige gekrönt und diente ihnen auch als letzte Ruhestätte. Außerdem beherbergt es viele Kirchenschätze, unter anderem einen vergoldeten Schrein aus dem 16. Jahrhundert.

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Wer noch nicht genug an Kulturgeschichte gesehen hat, macht danach noch einen Abstecher zum Schloss von Uppsala, genannt "Uppsala slott". Dieses Baudenkmal wurde etwa 1540 vom schwedischen König Gustav I. Wasa erbaut.

Heutzutage werden noch einzelne Räume von der Universität genutzt. Aber auch Touristen dürfen das schlossinterne Kunstmuseum besichtigen und/oder durch den herrlichen Botanischen Garten, der zum Schloss gehört, flanieren. Dort befindet sich auch die Orangerie Linneanum, die an den weltberühmten schwedischen Botaniker Carl von Linné erinnern soll.

Mythos Wikinger: War Uppsala Hochburg und letzte Ruhestätte?

Falls Sie noch ein Stück weiter in die Vergangenheit Schwedens reisen wollen, empfiehlt es sich, Alt-Uppsala, genannt "Gamla Uppsala" einen Besuch abzustatten. Rund fünf Kilometer von Uppsala befindet sich die ehemalige Siedlung, die als Ursprungsort und Wikingerhochburg gilt.

Dort sollen sich uralte, geheimnisvolle Hügelgräber befinden, in denen früher angeblich Wikingerkönige begraben worden sind. Deshalb nennt man sie auch die "Königshügel".

Schließlich können sie nach einem ereignisreichen Tag abends noch die Nachtszene Uppsalas erkunden oder am Fluss Fyrisan, der durch Uppsala fließt, gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Oder soll die Reise woandershin gehen? Finden Sie hier eine Übersicht über unser Städtereisen-ABC.

Infos zu Uppsala

Die Universitätsstadt ist die viertgrößte Stadt Schwedens.

Einwohnerzah l: 149.245

Flughafen: Flughafen von Arlanda (etwa 40 Kilometer südlich von Uppsala)

Kulinarische Genüsse: Fisch, Meeresfrüchte, Köttbullar, Mandeltorte

Sightseeing-Highlights: Domkirche, Gustavianum, Schloss, Wikingermuseum, Botanischer Garten

Familienurlaub in Skåne: Draisinen, wilde Tiere und Krimis

Auch für Kinder ist ein Ausflug mit den Draisinen gut geeignet. Die roten Schienenfahrrädern können auch die Jüngeren problemlos fahren. Foto: Falk Zielke
Auch für Kinder ist ein Ausflug mit den Draisinen gut geeignet. Die roten Schienenfahrrädern können auch die Jüngeren problemlos fahren. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Auf den ersten Blick wirkt der Hof in Hultet typisch schwedisch. Die Tiere, die hier leben, sind allerdings nicht typisch schwedisch: Es sind Alpakas. Foto: Falk Zielke
Auf den ersten Blick wirkt der Hof in Hultet typisch schwedisch. Die Tiere, die hier leben, sind allerdings nicht typisch schwedisch: Es sind Alpakas. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Toni Gort und Jaqueline Käslin sind aus der Schweiz nach Schweden gekommen. Für ihre Alpakazucht brauchten die beiden mehr Platz. Foto: Falk Zielke
Toni Gort und Jaqueline Käslin sind aus der Schweiz nach Schweden gekommen. Für ihre Alpakazucht brauchten die beiden mehr Platz. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Die Schweizer Toni Gort und Jaqueline Käslin bieten Trekking-Touren mit den Alpakas an. Foto: Falk Zielke
Die Schweizer Toni Gort und Jaqueline Käslin bieten Trekking-Touren mit den Alpakas an. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Wer will kann die Alpakas ausführen - Kinder jedoch nur in Begleitung mit einem Erwachsenen, denn die Tiere können ganz schön störrisch sein. Foto: Falk Zielke
Wer will kann die Alpakas ausführen - Kinder jedoch nur in Begleitung mit einem Erwachsenen, denn die Tiere können ganz schön störrisch sein. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Glenn André ist Stage Manager in Skånes Djurpark. Foto: Falk Zielke
Glenn André ist Stage Manager in Skånes Djurpark. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Die Füchse können fast unbehelligt durchs Dickicht streifen. In Skånes Djurpark sind die Gehege so naturgetreu wie möglich. Foto: Falk Zielke
Die Füchse können fast unbehelligt durchs Dickicht streifen. In Skånes Djurpark sind die Gehege so naturgetreu wie möglich. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
In Skånes Djurpark sollen die Besucher die Tiere in einer möglichst freien Umgebung erleben können. Die Futtersuche ist so naturnah wie möglich gestaltet. Foto: Falk Zielke
In Skånes Djurpark sollen die Besucher die Tiere in einer möglichst freien Umgebung erleben können. Die Futtersuche ist so naturnah wie möglich gestaltet. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Stephan Ewald hat die Bahnstrecke durch das Fyledalen selbst freigelegt. Heute bietet er Draisenfahrten an. Foto: Falk Zielke
Stephan Ewald hat die Bahnstrecke durch das Fyledalen selbst freigelegt. Heute bietet er Draisenfahrten an. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
In dieser Koditorei in Ystad lies Krimi-Autor Henning Mankell seinen Kommissar Kurt Wallander häufig über seine Fälle grübeln. Foto: Falk Zielke
In dieser Koditorei in Ystad lies Krimi-Autor Henning Mankell seinen Kommissar Kurt Wallander häufig über seine Fälle grübeln. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Wer will kann heute auch eine Wallander-Torte essen. Henning Mankell hatte sich zu Lebzeiten allerdings gegen die kommerzielle Nutzung seines Romanhelden gewehrt. Foto: Falk Zielke
Wer will kann heute auch eine Wallander-Torte essen. Henning Mankell hatte sich zu Lebzeiten allerdings gegen die kommerzielle Nutzung seines Romanhelden gewehrt. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Gunnarshögs Gård ist einer der Höfe, auf denen der in Skåne angebaute Raps verarbeitet wird. Foto: Falk Zielke
Gunnarshögs Gård ist einer der Höfe, auf denen der in Skåne angebaute Raps verarbeitet wird. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Insgesamt werden auf Gunnarshögs Gård jährlich 4500 Tonnen Rapsöl verarbeitet. Foto: Falk Zielke
Insgesamt werden auf Gunnarshögs Gård jährlich 4500 Tonnen Rapsöl verarbeitet. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Schnitzeljagd durch die Altstadt von Ystad: Kinder machen sich auf die Suche nach den verschwundenen Zimtschnecken. Foto: Falk Zielke
Schnitzeljagd durch die Altstadt von Ystad: Kinder machen sich auf die Suche nach den verschwundenen Zimtschnecken. Foto: Falk Zielke © Falk Zielke
Skåne ist der südliche Zipfel von Schweden. Am einfachsten ist die Anreise über den Flughafen in Kopenhagen. Oder man nimmt von Deutschland die Fähre nach Malmö oder Trelleborg und hat so auch gleich das Auto dabei, um die Region zu erkunden. Foto: dpa-infografik
Skåne ist der südliche Zipfel von Schweden. Am einfachsten ist die Anreise über den Flughafen in Kopenhagen. Oder man nimmt von Deutschland die Fähre nach Malmö oder Trelleborg und hat so auch gleich das Auto dabei, um die Region zu erkunden. Foto: dpa-infografik © dpa-infografik

Von Jasmin Pospiech

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