Reisebeschränkungen

Urlaub in Bayern und das Coronavirus: Das müssen Sie in den Ferien beachten

Heimat statt Risikogebiet: In diesem Sommer entscheiden sich viele Reisende für einen Urlaub in Bayern. Welche Beschränkungen entstehen durch das Coronavirus?

Viele Menschen gehen in diesen Sommerferien auf Nummer sicher und verzichten auf Reisen ins Ausland. Stattdessen machen Sie dieses Jahr Ferien vor der bayerischen Haustür. Und auch aus den anderen Bundesländern kommen viele Gäste ins Alpenvorland. Doch inwieweit beeinflusst Corona die Reise nach Bayern? Was ist möglich und wo gibt es auch in diesem Jahr wieder Reisebeschränkungen?   

Tests, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht: Das gilt im Urlaub in Bayern

Ob Hotel*, Ferienwohnung oder Campingplatz – sie alle stehen in diesem Sommer für Gäste offen. Ein Beherbergungsverbot gibt es derzeit nicht. Wichtig ist, dass die Gastgeber sich an die Hygienekonzepte und Mindestabstände halten. Das bedeutet für Sie unter Umständen, dass Ihnen Buffets im Speiseraum des Hotels nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Bleiben die Inzidenzen niedrig, müssen Gäste jedoch keine größeren Einschränkungen befürchten.

Das sind die geltenden Corona-Regeln, wenn Sie in Bayern verreisen:

  • Testpflicht: Bei Inzidenzwerten unter 50 müssen Gäste bei Ankunft in der Herberge einen negativen Test vorlegen, der maximal 24 Stunden alt ist. Steigen die Werte über 50 wird alle 48 Stunden ein Schnelltest fällig. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen. Die Pflicht gilt dagegen auch für Kinder ab sechs Jahren. Heißt für den Familienurlaub in Bayern: Mit Pech muss der Nachwuchs jeden zweiten Tag getestet werden.
  • Kontaktbeschränkungen: Eine Reise in der großen Gruppe wird eher schwierig – zumindest für Ungeimpfte. Bei einer Inzidenz unter 50 dürfen Sie mit zehn weiteren Personen außerhalb Ihres Haushaltes reisen. Steigt die Inzidenz, sind es nur noch maximal zehn Personen aus drei Haushalten – Ihrem eingeschlossen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren werden nicht mit einberechnet.
  • Maskenpflicht: Im Hotel gilt überall Maskenpflicht außer am Tisch und in der Wohneinheit. Auch auf dem Campingplatz gilt Maskenpflicht in Innenräumen und Außengastronomie, solange Sie nicht am Tisch sitzen. Ausgenommen sind weitläufige Außenbereiche. In der Ferienwohnung gelten unter Umständen besondere Regeln auf Begegnungsplätzen.

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Planen Sie Ihre Urlaubsaktivitäten frühzeitig

Die Aussichten auf einen aktiven Sommer sind gut. Bei niedrigen Inzidenzen haben die meisten Freizeiteinrichtungen offen und auch kulturelle Veranstaltungen können stattfinden. Auf weitläufigen Außenbereichen wie Tier- oder Vergnügungsparks brauchen Sie in der Regel keine Maske und auch die Testpflicht entfällt bei niedrigen Inzidenzen. Nur in Innenräumen und der Gastronomie heißt es wie gewohnt: Maske auf. Das einzige Manko sind die nach wie vor bestehenden Besucherbeschränkungen. Eintrittskarten für Museen, aber auch Schwimmbäder sind schnell vergriffen. Haben Sie spezielle Pläne, sollten Sie also frühzeitig handeln. 

Erfahren Sie hier: Welche Optionen haben Reisende in Zeiten der Delta-Variante?

Wie entwickelt sich das Coronavirus in Bayern? Verschaffen Sie sich einen Überblick

Wenn sich eines im letzten Jahr gezeigt hat, dann, dass sich Situationen sehr schnell ändern können. Der Urlaub wurde bei niedrigen Inzidenzen gebucht und zwei Monate später finden Sie vielleicht eine ganz andere Lage vor. Die Bundesnotbremse ist ausgelaufen, seither entscheidet wieder jedes Bundesland und jeder Kreis für sich. Welche Inzidenz in Ihrer Urlaubsregion gerade herrscht, erfahren Sie über die interaktive Karte des Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verschafft Ihnen einen Überblick über alle aktuellen Regeln. (lst) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Urlaub im Corona-Sommer: So können Sie Ihre Reise stornieren – kostenfrei.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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