Reise-Ratgeber

Im Urlaub: Mit diesen Tipps entlarven Sie Touristenfallen

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Ein Restaurant quillt fast über vor Besuchern? Das ist noch kein eindeutiges Zeichen für gute, lokale Küche.

An den prominentesten Ecken einer Stadt wartet sie auf knurrende Mägen – die Touristenfalle. Wie Sie nicht darauf hineinfallen, zeigen diese Tipps.

Weltweit tappen jeden Tag ahnungslose Reisende direkt in die Touristenfalle - und zahlen in Restaurants und Bars für pappige Pommes und zerkochte Nudeln ein kleines Vermögen. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack und das ungute Gefühl, die kulinarischen Genüsse des Reiseziels nicht entdeckt zu haben.

Wie Urlauber auf der Suche nach Kulinarik-Highlights allen noch so gut getarnten Touristenfallen entgehen können, lesen Sie hier:

Abseits der Touri-Ströme essen - statt ärgern

Flanieren über den Boulevard oder bummeln durch die historische Altstadt - und dann genau dort in eines der unzähligen Cafés und Gasthäuser einkehren: Keine gute Idee. Selbst wenn die Räumlichkeiten gut gefüllt sind, ist das in diesem Fall kein Indiz dafür, dass auch das Essen gut schmeckt - geschweige denn zu fairen Preisen zu bekommen ist. Zumeist sind die vielen anderen Gäste auch in die Touristenfalle getappt.

Viel besser: Seitenstraßen suchen. Hier haben Sie die Chance ein Restaurant zu finden, das aufgrund der Lage nicht unbedingt auf Touristen ausgelegt ist und lokale Küche zu erschwinglichen Preisen anbietet. Aber auch hier heißt es: Augen auf und alle Details checken.

"Nein, danke" sagen

Da stehen sie vor den Türen von Bistros und Restaurants und beobachten ihre Beute, nehmen Augenkontakt auf und schlagen zu: Die sogenannten "Lockvögel" an den Eingängen von Touristenfalle n schaffen es mit ihrer überfreundlichen Art ihre Gäste so einnehmend zu begrüßen.

Ein freundschaftlicher Handschlag oder Küsschen-links-Küsschen-rechts können durchaus zum Repertoire gehören. Der Gast bemerkt dann oft gar nicht, dass er schon fast die Vorspeise bestellt hat. Alarmglocken also an bei Lockvögeln.

Lesen Sie hier: Wer zur WM 2018 nach Italien reisen will, sollte diese Orte besuchen.

Menükarte checken

Auch wenn alles stimmt, kann die Menükarte doch das absolute K.O.-Kriterium sein: Hier unterscheidet sich die vermeintlich einheimische Speisenauswahl von einer typischen Touri-Falle.

Eindeutige Anzeichen für Letztere: Internationale und eher anspruchslose Kost, wie Pommes, Bratwurst oder die typischen drei Pizza-Varianten. Noch schlimmer wird es, wenn diese zusätzlich bildlich dargestellt werden und zum Teil ausgeblichene Bildchen darüber hinwegtäuschen wollen, dass hier keinerlei Kulinarik zu erwarten ist. Da gibt es nur eine Reaktion: Aufstehen, verabschieden - und gehen.

Nicht in die Touri-Namensfalle tappen

Taverna Athene, Taverna Mykonos und zufälligerweise die Taverna Olympia gleich daneben – befinden sich mehrere Restaurants mit sehr ähnlichen Namen in unmittelbarer Nähe, sollten Urlauber stutzig werden.

Mangelnde Originalität bei der Namenswahl lässt oftmals auf wenig Einfallsreichtum in Bezug auf die angebotenen Speisen schließen. Vertrauenswürdiger sind eher kleinere Restaurants mit sehr persönlichen Namen.

Diese Stadt zahlt Ihnen Geld, damit Sie dort wohnen.

Publikum unter die Lupe nehmen

Die Lage stimmt, der Name passt und das Menü deutet auf authentische lokale Küche hin. Jetzt geht es an den letzten Check: die anderen Gäste.

Werden die Plätze fast ausschließlich von vermeintlichen "Touris" besetzt, sollte Vorsicht geboten sein. Erkennbar sind Touristen durch Stadtpläne oder bequemes Schuhwerk. Ein gutes Restaurant mit leckeren lokalen Speisen würden sicherlich auch Einheimische besuchen.

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Das sind die zehn lustigsten Schilder im Urlaub

Italien, Manerba: In diesem Dorf haben Autofahrer keine Probleme, einen kleinen Brunnen zu erreichen.
Italien, Manerba: In diesem Dorf haben Autofahrer keine Probleme, einen kleinen Brunnen zu erreichen. © Langenscheidt
Wer auf Reisen ist, kann so einiges erleben. Vor allem im Straßendschungel oder am Wegesrand treffen Urlauber auf Schilder, die obwohl sehr ernst gemeint, komisch sein können. Hier die zehn besten Schnappschüsse. Darunter das Hinweisschild für Touristen mit Fotoapparat, gesehen in Österreich, Hellbrunn.
Wer auf Reisen ist, kann so einiges erleben. Vor allem im Straßendschungel oder am Wegesrand treffen Urlauber auf Schilder, die obwohl sehr ernst gemeint, komisch sein können. Hier die zehn besten Schnappschüsse. Darunter das Hinweisschild für Touristen mit Fotoapparat, gesehen in Österreich, Hellbrunn. © Langenscheidt
Deutschland, Moritzburg: Lebt hier der legendäre Moritzburger Monsterkarpfen?
Deutschland, Moritzburg: Lebt hier der legendäre Moritzburger Monsterkarpfen? © Langenscheidt
Japan, Kyoto: Normale WC&#39s sind im fernen Osten scheinbar eine Herausforderung. Traditionelle Plumpsklos benutzen Japaner mit dem Gesicht zur Wand, so erscheint eine Hinweistafel durchaus sinnvoll. 
Japan, Kyoto: Normale WC's sind im fernen Osten scheinbar eine Herausforderung. Traditionelle Plumpsklos benutzen Japaner mit dem Gesicht zur Wand, so erscheint eine Hinweistafel durchaus sinnvoll.  © Langenscheidt
Dieses Schild weist in Namibia, Solitaire auf eine Gefahr hin. Aber auf welche eigentlich?
Dieses Schild weist in Solitaire in Namibia auf eine Gefahr hin. Aber auf welche eigentlich? © Langenscheidt
In Bad Griedbach konnte man dieses Schild bestaunen.
In Bad Griedbach konnte man dieses Schild bestaunen. © Langenscheidt
Was da wohl auf einer Toilette in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul los war, dass dieses Schild aufgestellt wurde?
Was da wohl auf einer Toilette in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul los war, dass dieses Schild aufgestellt wurde? © Langenscheidt
Ob es im polnischen Wyreba wohl wirklich Außerirdische gibt? Wenn man diesem Schild glaubt, wohl ja.
Ob es im polnischen Wyreba wohl wirklich Außerirdische gibt? Wenn man diesem Schild glaubt, wohl ja. © Langenscheidt
Im Great Otway National Park in Australien kann so einiges passieren.
Im Great Otway National Park in Australien kann so einiges passieren. © Langenscheidt
Ein Schild auf Sylt, das einen schmunzeln lässt.
Ein Schild auf Sylt, das einen schmunzeln lässt. © Langenscheidt
"Urlaub im Schilderwald", über 100 Schnappschüsse mit Texten von Titus Arnu erschienen im Langenscheidt Verlag für 9,95 Euro.  
"Urlaub im Schilderwald", über 100 Schnappschüsse mit Texten von Titus Arnu erschienen im Langenscheidt Verlag für 9,95 Euro.   © Langenscheidt

Quelle: Musement

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