Reise-Ratgeber

Im Urlaub: Mit diesen Tipps entlarven Sie Touristenfallen

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Ein Restaurant quillt fast über vor Besuchern? Das ist noch kein eindeutiges Zeichen für gute, lokale Küche.

An den prominentesten Ecken einer Stadt wartet sie auf knurrende Mägen – die Touristenfalle. Wie Sie nicht darauf hineinfallen, zeigen diese Tipps.

Weltweit tappen jeden Tag ahnungslose Reisende direkt in die Touristenfalle - und zahlen in Restaurants und Bars für pappige Pommes und zerkochte Nudeln ein kleines Vermögen. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack und das ungute Gefühl, die kulinarischen Genüsse des Reiseziels nicht entdeckt zu haben.

Wie Urlauber auf der Suche nach Kulinarik-Highlights allen noch so gut getarnten Touristenfallen entgehen können, lesen Sie hier:

Abseits der Touri-Ströme essen - statt ärgern

Flanieren über den Boulevard oder bummeln durch die historische Altstadt - und dann genau dort in eines der unzähligen Cafés und Gasthäuser einkehren: Keine gute Idee. Selbst wenn die Räumlichkeiten gut gefüllt sind, ist das in diesem Fall kein Indiz dafür, dass auch das Essen gut schmeckt - geschweige denn zu fairen Preisen zu bekommen ist. Zumeist sind die vielen anderen Gäste auch in die Touristenfalle getappt.

Viel besser: Seitenstraßen suchen. Hier haben Sie die Chance ein Restaurant zu finden, das aufgrund der Lage nicht unbedingt auf Touristen ausgelegt ist und lokale Küche zu erschwinglichen Preisen anbietet. Aber auch hier heißt es: Augen auf und alle Details checken.

"Nein, danke" sagen

Da stehen sie vor den Türen von Bistros und Restaurants und beobachten ihre Beute, nehmen Augenkontakt auf und schlagen zu: Die sogenannten "Lockvögel" an den Eingängen von Touristenfalle n schaffen es mit ihrer überfreundlichen Art ihre Gäste so einnehmend zu begrüßen.

Ein freundschaftlicher Handschlag oder Küsschen-links-Küsschen-rechts können durchaus zum Repertoire gehören. Der Gast bemerkt dann oft gar nicht, dass er schon fast die Vorspeise bestellt hat. Alarmglocken also an bei Lockvögeln.

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Menükarte checken

Auch wenn alles stimmt, kann die Menükarte doch das absolute K.O.-Kriterium sein: Hier unterscheidet sich die vermeintlich einheimische Speisenauswahl von einer typischen Touri-Falle.

Eindeutige Anzeichen für Letztere: Internationale und eher anspruchslose Kost, wie Pommes, Bratwurst oder die typischen drei Pizza-Varianten. Noch schlimmer wird es, wenn diese zusätzlich bildlich dargestellt werden und zum Teil ausgeblichene Bildchen darüber hinwegtäuschen wollen, dass hier keinerlei Kulinarik zu erwarten ist. Da gibt es nur eine Reaktion: Aufstehen, verabschieden - und gehen.

Nicht in die Touri-Namensfalle tappen

Taverna Athene, Taverna Mykonos und zufälligerweise die Taverna Olympia gleich daneben – befinden sich mehrere Restaurants mit sehr ähnlichen Namen in unmittelbarer Nähe, sollten Urlauber stutzig werden.

Mangelnde Originalität bei der Namenswahl lässt oftmals auf wenig Einfallsreichtum in Bezug auf die angebotenen Speisen schließen. Vertrauenswürdiger sind eher kleinere Restaurants mit sehr persönlichen Namen.

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Publikum unter die Lupe nehmen

Die Lage stimmt, der Name passt und das Menü deutet auf authentische lokale Küche hin. Jetzt geht es an den letzten Check: die anderen Gäste.

Werden die Plätze fast ausschließlich von vermeintlichen "Touris" besetzt, sollte Vorsicht geboten sein. Erkennbar sind Touristen durch Stadtpläne oder bequemes Schuhwerk. Ein gutes Restaurant mit leckeren lokalen Speisen würden sicherlich auch Einheimische besuchen.

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Quelle: Musement

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