Ganz Südeuropa betroffen

Urlaub in Italien & Co.: Wie gefährlich sind die Brände wirklich?

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In ganz Südeuropa besteht aktuell die Gefahr für Waldbrände.

Es stinkt, dunkle Wolken vernebeln das Urlaubsparadies: In vielen Ländern Südeuropas erschrecken Waldbrände die Touristen. Auf die Reise verzichten wollen aber nur wenige.

Rom - Wer wünscht sich im Urlaub nicht Sonne satt? In einigen Touristenregionen Südeuropas hat das schöne Wetter aber seine Schattenseiten. In vielen Ländern lodern derzeit Waldbrände.

Auch wenn oft Brandstiftung hinter den zerstörenden Feuern vermutet wird: "Theoretisch muss man schon davon ausgehen, dass mit dem Klimawandel auch die Gefahr von Waldbränden und Graslandbränden steigt", sagt Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Italien ist besonders von den Waldbränden betroffen. Anderswo sorgen andere Wetterphänomene für Ungemach.

Ein Überblick:

Italien

Die Brände verunstalten die Schönheit Italiens, befürchtet Staatspräsident Sergio Mattarella. Von der Toskana bis nach Sizilien lodern seit Wochen immer wieder Brände auf, am Mittwoch hielten an die 200 Brände die Feuerwehren in dem beliebten Urlaubsland in Atem. Schon am Montag richteten mehrere Brände in einem Pinienwald in Rom schwere Schäden an den Bäumen an - und nach Schätzungen des Landwirtschaftsverbands Coldiretti braucht es 15 Jahre, bis sich die Landschaft davon erholt.

Trotz ihres Ausmaßes scheinen die Wald- und Buschbrände die Touristen aber wenig zu beeindrucken. „Derzeit haben wir keine alarmierenden Zahlen von besorgten Urlaubern und auch können wir keine Annullierungen der Buchungen verzeichnen“, sagte eine Sprecherin der italienischen Zentrale für Tourismus. Innerhalb eines Monats ist die Zahl der Brände dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union zufolge auf einer Fläche von mindestens 30 Hektar von rund 30 auf fast 300 angestiegen.

Portugal und iberische Halbinsel

Bilder eines verheerenden Waldbrandes in Portugal beherrschten im Juni tagelang die Nachrichten - nach offiziellen Zahlen starben 64 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt.

Im Vergleich dazu ist die Lage auf der iberische Halbinsel derzeit ruhig - auch wenn die Einsatzkräfte auch in Portugals Nachbarland Spanien immer wieder mit Löschflugzeugen ausrücken müssen. Dort herrscht derzeit in weiten Landesteilen eine massive Hitzewelle mit Trockenheit und Temperaturen von weit über 30 Grad.

Kroatien

Gestank und dunkle Wolken als Folge von Waldbränden vermiesen den Touristen in Kroatien in der Urlaubsregion um die Adriastadt Split die Laune. Die Feuer rings um Split sind zwar gelöscht, aber die Glutnester werden die Feuerwehren noch tagelang beschäftigen. Problematisch ist vor allem der Brand auf der städtischen Mülldeponie Karepovac, von dem toxische Dämpfe aufsteigen. Meteorologen warnen vor neuen möglichen Bränden, weil eine Hitzewelle mit Temperaturen bis 40 Grad im Anzug sei.

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Montenegro

Auch in Montenegro brannte es - etwa auf der Halbinsel Lusticadie. Die größten Brände sind inzwischen gelöscht. In der Stadt Herceg Novi gab es aber neue Feuer. Mittlerweile erreichte das kleine Land an der südlichen Adria internationale Hilfe, etwa aus der Ukraine, der Schweiz, aus Bulgarien und aus Israel. Das jüngste Nato-Mitglied hatte sich zuvor an Brüssel mit der Bitte um internationale Unterstützung gewandt.

Griechenland

In Griechenland waren es trotz hoher Waldbrandgefahr in den vergangenen Wochen keine Brände, sondern ein ungewöhnlich starker Sturm, der für Ungemach sorgte. Auf der Touristenhalbinsel Chalkidiki im Norden des Landes richtete er den Behörden zufolge Schäden in zweistelliger Millionenhöhe an, auch die Stadt Larissa und die Insel Limnos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Heftiger Regen verwandelte auf der Chalkidiki Bäche in reißende Ströme. Mehrere Pensionen und Campingplätze wurden verwüstet, auch Touristen waren betroffen. Die meisten stammen aus Bulgarien und anderen Balkanstaaten. Verletzt wurde niemand.

Frankreich

Wegen Trockenheit und Hitze gibt es auch in Frankreich in der Provence und auf der Mittelmeerinsel Korsika immer wieder vereinzelt Brände. Am Dienstag brachten etwa 450 Feuerwehrmänner einen Waldbrand, der sich auf etwa 100 Hektar Wald erstreckte, in der Nähe der südfranzösischen Ferienmetropole Nizza unter Kontrolle.

Türkei

Touristen in der Türkei müssen sich hingegen wegen der Hitze keine Sorgen machen. Dort brennt es derzeit nicht - zumindest, was das Wetter betrifft.

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dpa

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Der Strand Cala Santanyi im Süden Mallorcas ist perfekt ausgestattet für einen Tag am Meer. Die von Pinien und Palmen gesäumte Bucht eignet sich besonders gut für Schwimmer, da der Einstieg relativ steil verläuft und somit bereits nach wenigen Metern geschwommen werden kann.
Der Strand Cala Santanyi im Süden Mallorcas ist perfekt ausgestattet für einen Tag am Meer. Die von Pinien und Palmen gesäumte Bucht eignet sich besonders gut für Schwimmer, da der Einstieg relativ steil verläuft und somit bereits nach wenigen Metern geschwommen werden kann. © fincallorca
Ein Wildbach teilt den Strand von Camp de Mar in zwei Bereiche und mündet direkt ins Meer. Der Strand ist mit allen touristischen Annehmlichkeiten ausgestattet und befindet sich bei Andratx. Eine kleine, vorgelagerte Insel mit Restaurant ist über einen Steg erreichbar.
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Der Sandstrand Font de sa Cala lädt zum Baden und Sonnen vor einer Traumkulisse aus Pinien und Felsen ein. Wer es aktiver mag, kann in dieser Bucht auch surfen oder tauchen. Eine Surfschule befindet sich in der Nähe.
Der Sandstrand Font de sa Cala lädt zum Baden und Sonnen vor einer Traumkulisse aus Pinien und Felsen ein. Wer es aktiver mag, kann in dieser Bucht auch surfen oder tauchen. Eine Surfschule befindet sich in der Nähe. © fincallorca
Das Cap de Formentor markiert den nordöstlichsten Punkt Mallorcas. Die Spitze der spektakulär geformten Landzunge Formentor fällt steil ab und bietet eine tolle Aussicht über das Meer. Am Kap befindet sich ein Leuchtturm. Wegen der starken Windströmungen, die dort häufig aufeinandertreffen, bezeichnen die Mallorquiner das Kap auch als „Treffpunkt der Winde“.
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Der lange, feinsandige Strand von Magaluf ist im Süden Mallorcas gelegen. Er eignet sich aufgrund des flach abfallenden Einstiegs ins Meer und den guten Serviceeinrichtungen besonders für Familien. Auch ist ein Spielplatz für Kinder angelegt. Die Uferpromenade lockt mit Cafés, Restaurants und Geschäften. Zu einem Ausflug lädt die vorgelagerte Insel Illot de sa Porrassa ein.
Der lange, feinsandige Strand von Magaluf ist im Süden Mallorcas gelegen. Er eignet sich aufgrund des flach abfallenden Einstiegs ins Meer und den guten Serviceeinrichtungen besonders für Familien. Auch ist ein Spielplatz für Kinder angelegt. Die Uferpromenade lockt mit Cafés, Restaurants und Geschäften. Zu einem Ausflug lädt die vorgelagerte Insel Illot de sa Porrassa ein. © fincallorca
Die Hauptstadt der Baleareninsel ist die wohl bekannteste Stadt Mallorcas und liegt im Südwesten der Insel. Die Großstadt bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten für jeden Geschmack. Neben viele Sehenswürdigkeiten und Kulturveranstaltungen locken ein lebendiges Nachtleben sowie ein großes Angebot an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Unweit der Stadt befindet sich die 20 Kilometer lange Badebucht Badia de Palma.
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Der meistbesuchte Strand Mallorcas befindet sich im Süden Mallorcas in der Nähe der Hauptstadt Palma de Mallorca. Urlauber finden an der Platja de Palma fünf Kilometer feinsten Sandstrand sowie eine von Palmen gesäumte Uferpromenade mit vielen Bars und Restaurants. Zudem wird eine große Auswahl an Sportmöglichkeiten geboten, auch ein Yachthafen befindet sich an der Platja de Palma.
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