Urlaubsreif? Wo die Politiker baden gehen

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Urlaubsfreuden medienwirksam in Szene gesetzt:  Helmut Kohl, damaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, schwimmt im Juli 1975 im österreichischen Wolfgangsee in St. Gilgen und schiebt seine Söhne Walter und Peter in einem Schlauchboot vor sich her.

Koalitionskrach um Atomausstieg und Euro-Rettung -  nach aufreibenden Wochen sind Deutschlands Politiker urlaubsreif. Im Sommer, wenn der Bundestag Pause macht, gehen Deutschlands Politiker baden.

In der parlamentarischen Sommerpause ruhen die politischen Geschäfte bis zum 5. September. Die politikfreie Zeit nutzen die Abgeordneten unterschiedlich. Die einen zeigen sich volksnah in der Heimat, andere dagegen tauchen völlig ab und manche nach ihrem Urlaub unter.

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Man denke nur an Rudolf Scharping und die Poolaffäre mit Gräfin Pilati auf Mallorca. 2001 war das und die Medienkampagne ging voll in die (Bade-)hose. Es folgte 2002 der Rücktritt als Verteidigungsminister, nicht nur, aber auch wegen der Plantscherei im Bad. Nach den Anschlägen vom 11. September hatte Scharping dann auch den Spitznamen „Bin Baden“ weg.

Helmut Kohl verstand es dagegen prächtig seine Urlaubsfreuden am Wolfgangssee medienwirksam in Szene zu setzten.

C.H.

Bilder aus dem Urlaubsalbum von Merkel & Co

Bilder aus dem Urlaubsalbum von Merkel & Co

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