Urteil: Lärm und Läuse auf Safari

+

Elefanten, Zebras und Co. - natürlich gehören Tiere auf einer Safari dazu. Ob auch Ungeziefer im Zelt zur Wildnis gehören hat nun das Landgericht in Berlin entschieden.  

Reisen in die Wildnis dürfen ein bisschen wild sein. So ist zum Beispiel Ungeziefer im Zelt während einer Safari-Reise kein Reisemangel, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 15 S33/09). Das gelte auch für die Geräusche, die ein Generator verursacht, befanden die Richter.

Bei Zeltunterkünften in Wildparks könne schließlich keine Anbindung an die öffentliche Stromversorgung erwartet werden. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in ihrer Zeitschrift “ReiseRecht aktuell“.

Die kuriosesten Fälle vor Gericht

Reise: Die kuriosesten Fälle vor Gericht 

Auch die Klage über die mangelnde Betreuung durch die Reiseleitung wies das Gericht als unberechtigt zurück: Selbst wenn eine “deutschsprachige Reiseleitung“ angekündigt war, darf damit nicht schon am Ankunftstag für den Transfer vom Flughafen zum Hotel gerechnet werden. Das Gleiche gilt für am Tag der Abreise: Auch am Check-in-Schalter muss kein Reiseleiter behilflich sein, entschied das Gericht und wies damit die Beschwerden des frustrierten Safari-Urlaubers zurück.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.