Keuchhusten breitet sich in Reiseländern aus

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Vor USA- und Englandreise gegen Keuchhusten impfen

Düsseldorf - Der trockene Husten macht sich oft durch schwere Attacken mit Atemnot bemerkbar: Der sogenannte Keuchhusten. In einigen Urlaubsländern ist das Infektionsrisiko besonders hoch.

Vor einer Reise in die USA, nach Großbritannien, Argentinien und Australien sollten Touristen ihre Impfung gegen Keuchhusten auffrischen. Dieser breite sich in den Länder wieder zunehmend aus, erläutert das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Grund sei der mangelnde Impfschutz der Bevölkerung. Denn eine Impfung gegen den sogenannten Pertussis halte nicht unbefristet.

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Keuchhusten ist den Angaben zufolge eine hochansteckende Infektionserkrankung, die für Säuglinge lebensbedrohlich sein kann. Kennzeichen seine krampfartige Hustenanfälle sowie mitunter Atemnot und Erbrechen. Die Symptome können bis zu zehn Wochen andauern, in schweren Fällen folge eine Lunge- oder Mittelohrentzündung.

Die Impfung ist in Deutschland Standard. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt sie für Säuglinge ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat. Auffrischungen folgen im Alter von 5 bis 6 Jahren, zwischen 9 und 17 Jahren und mindestens einmal im Erwachsenenalter.

dpa

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